Josef-Greising-Schule weiht Erweiterungsbau ein: Selbst ist der Zimmerer
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Würzburg erleben
28. November 2013

Symbolbild Würzburg
„Da kommt man gerne als Vertreter der Stadt! Für ein neues Schulgebäude, das den städtischen Haushalt mit keinem Euro belastet hat. Errichtet durch Handwerker und keine Mundwerker“, Bürgermeister Dr. Adolf Bauer war bei der Einweihung der neuen Klassenräume im Anbau der Josef-Greising-Schule voll des Lobes. Hier stehen nun für den Unterricht der Meisterschule Zimmerer neue lichtdurchflutete Räume zur Verfügung.
Zusammenspiel mit zahlreichen Sponsoren
Möglich wurde der Bau durch ein seltenes Zusammenspiel, für das sich Schulleiter Gunther Beuchert und Schulreferent Muchtar Al Ghusain nun bei zahlreichen Sponsoren bedankten. Auf einer großen Tafel in der Werkstatt sind 24 Firmen und Institutionen verzeichnet, die sich ihre Verbundenheit mit der Berufsschule und dem Schulstandort Würzburg etwas kosten ließen und beispielsweise Fenster, Böden, Verkleidungen und standesgemäß natürlich jede Menge Holz zur Verfügung stellten. Aus diesem Rohmaterial wurde unter der Anleitung der Lehrer und Meister eine praktische Unterrichtseinheit der Extraklasse.
Neueste engeretische Standards
Besonders hervorheben muss man bei dieser Allianz neben den vielen Firmen die drei großen Unterstützer, die das Projekt von Anfang an trugen und zu einem erheblichen Teil finanzierten: die Freunde der Meisterschulen e.V. (100.000 €), die Zimmererinnung sowie die Georg Eydel Handwerkerstiftung (50.000 €). Nach zahlreichen Arbeitsstunden in eigener Sache steht nun am Ende auch eine Entlastung für die Kepler Grundschule, da zwei bisher im Schulgebäude der Kepler Schule ausgelagerte Klassen in das Mutterhaus der Josef-Greising-Schule zurückgeholt werden konnten und der Grundschule so wieder mehr Platz zur Verfügung steht. Al Ghusain lobte diese einmalige Initiative von der nun die gesamte Schulentwicklung in der Stadt profitieren könne, weil so Gelder in einem von vielen Schulen dringend benötigten Finanzpool verbleiben. Der Erweiterungsbau wurde zudem nach neuesten energetischen Standards errichtet. Eine Photovoltaikanlage liefert einen Großteil der benötigten Energie.

