Im Linienbus gestürzt: 59-Jährige lebensgefährlich verletzt
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Würzburg erleben
29. November 2013

Symbolbild Würzburg
An Freitagvormittag ist eine Frau in einem Linienbus in Aschaffenburg gestürzt und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Die 59-Jährige hatte sich auf ihren Rollator gesetzt. Nach einem Stopp an einer Ampel war die Frau beim Wiederanfahren plötzlich aufgestanden und dabei nach hinten umgefallen. Sie zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu.
Mit Kopf gegen Metallkante gestoßen
Der Bus der Stadtwerke Aschaffenburg hatte gegen 11:15 Uhr an der Haltestelle Berliner Allee angehalten. Dort stieg die 59-Jährige mit ihrem Rollator ein. Im Bereich des hinteren Einstiegs betätigte die Frau die Feststellbremse der Gehhilfe und nahm dann auf dem Rollautor Platz.
Nach etwa 150 Metern musste der mit nur wenigen Fahrgästen besetzte Bus an der Kreuzung zur Würzburger Straße an einer roten Ampel anhalten. Als der 45-jährige Busfahrer bei Grün dann wieder startete, ist die Frau laut Zeugenaussagen plötzlich aufgestanden und dann rückwärts umgefallen. Sie schlug dabei mit dem Kopf gegen eine scharfe Metallkante. Die 59-Jährige aus Aschaffenburg zog sich bei dem Sturz lebensgefährliche Verletzungen zu. Die Schwerverletzte wurde von einem Notarzt an Ort und Stelle versorgt und anschließend durch den Rettungsdienst in das Klinikum Aschaffenburg gebracht.
Um das Unfallgeschehen genau rekonstruieren zu können, wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die Unfallermittlungen führt der Unfalldienst der Polizeiinspektion Aschaffenburg.

