Zwei Verletzte bei Unfall zwischen Auto und Straba
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Würzburg erleben
5. Dezember 2013

Symbolbild Würzburg
Zwei Verletzte, eine stark demolierte Straßenbahn und ein schrottreifes Auto sind die Bilanz eines Unfall, der sich am Donnerstagnachmittag in der Frankfurter Straße ereignet hat. Eine 40-Jährige hatte beim Linksabbiegen eine rote Ampel übersehen und war mit einer von hinten kommenden Straßenbahn kollidiert. Die Autofahrerin und der Straßenbahnfahrer kamen mit mittelschweren Verletzungen in Krankenhäuser.
Unfallhergang
In der Straßenbahn befanden sich zum Unfallzeitpunkt etwa 15 Menschen, von denen aber nach ersten Erkenntnissen niemand verletzt wurde. Gegen 14.20
Uhr war die Fahrerin eines Renault Kangoo in der Frankfurter Straße stadteinwärts unterwegs. An der Einmündung zur Max-Planck-Straße hatte sich die Frau zunächst für den Fahrstreifen, der geradeaus führt, eingeordnet, bog dann aber doch links ab.
Dabei missachtete sie nach ersten Ermittlungen die Rotlicht zeigende Ampel, so dass der Straßenbahnfahrer trotz Vollbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern konnte. Die Straßenbahn prallte frontal in die linke Fahrzeugseite des Renault, die stark eingedrückt wurde. Die Windschutzscheibe der Straba splitterte und die Front wurde ebenfalls stark beschädigt.
Mittelschwere Verletzungen
Die 40-jährige Würzburgerin und der 39-jährige Straßenbahnfahrer erlitten bei der Kollision mittelschwere Verletzungen. Sie wurden vom Rettungsdienst in Krankenhäuser eingeliefert. Der Sachschaden an der Straßenbahn wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Am Renault entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die Straßenbahn war trotz des massiven Frontschadens noch fahrbereit, so dass die Sperrung der Linien 2 und 4 gegen 15.00 Uhr wieder aufgehoben werden konnte. In der Zwischenzeit kamen dort Ersatzbusse zum Einsatz.
Feuerwehreinsatz und Ersatzbusverkehr
An der Unfallstelle kümmerten sich zwei Rettungswagenbesatzungen und ein Notarzt um die Versorgung der Verletzten. Die Berufsfeuerwehr Würzburg sorgte für die erforderlichen Straßenreinigungsarbeiten und ein Verkehrsmeister der Würzburger Verkehrsbetriebe organisierte die Einrichtung des Ersatzbusverkehrs.

