Solidaritätsfonds Arbeitslose vergibt 351.000€

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Würzburg erleben

6. Dezember 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Das ist doch mal eine gute Nachricht: 351.400 Euro hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose im Bistum Würzburg bei seiner jüngsten Sitzung am Montagnachmittag, 25. November, vergeben. 91 Ausbildungs- und Arbeitsplätze werden damit in den kommenden Monaten unterstützt. Besonders genehmigten die Mitglieder des Ausschusses unter Vorsitz des Generalvikars Dr. Karl Hillenbrand und des Bischöflichen Finanzdirektors Albrecht Siedler Fördermittel für Arbeitsplätze von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Beschäftigung finden.

Unterstützung noch in diesem Jahr 

Noch für das Jahr 2013 unterstützt der Solidaritätsfonds im Kolping-Seminarzentrum Rückersbach eine Ausbildungsstelle zum Hotelfachmann und den Arbeitsplatz einer Beiköchin mit Mitteln in Höhe von 38.800 Euro. Außerdem fördert er für die kommenden drei Jahre die Stelle einer teils schwerbehinderten Verwaltungsmitarbeiterin bei der Julius-Spital-Stiftung in Mellrichstadt mit 30.000 Euro.

Fördermaßnahmen 2014

Kolping-Mainfranken und die Vinzenzwerke in Würzburg stehen bei den Fördermaßnahmen im Jahr 2014 besonders im Blick. Für das in Bad Kissingen beheimatete Projekt „Ausbildungs- und Arbeitschance“ des Kolping-Bildungszentrums Schweinfurt gibt der Fonds 25.000 Euro. Gefördert werden damit 18 Jugendliche sowie deren zwei Betreuerinnen. Die gemeinnützige Serviceleistungen GmbH der Vinzenzwerke erhält für einen Ausbildungsplatz im Bereich Garten- und Landschaftsbau 3500 Euro. Insgesamt 20 Arbeitsplätze für Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder sozialen Problemen werden für 2014 bei den Vinzenzwerken gesichert. Der Solidaritätsfonds schüttet hierfür 159.100 Euro aus.

Projekt Beschäftigungsinitiative Mainfranken

Verlängern kann Kolping-Mainfranken das Projekt „Beschäftigungsinitiative Mainfranken“. Der Solidaritätsfonds gibt hierfür 70.000 Euro für 13 Menschen, die keinen regulären Arbeitsplatz finden. Fünf Arbeitsplätze in Aschaffenburg und acht Stellen in Würzburg werden gefördert. 30 arbeitslose Menschen, zwei handwerkliche Anleiter und zwei Sozialpädagogen werden bei der Maßnahme „Werkstatt Haßfurt für arbeitslose Menschen“ unterstützt. Genehmigt wurden für dieses Projekt des Kolping-Bildungszentrums Schweinfurt 25.000 Euro.

2,3 Millionen € aus Spenden und Zinsen

Mit diesen Maßnahmen hat der Solidaritätsfonds Arbeitslose seit seiner Gründung durch Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Jahr 1984 insgesamt rund 11,3 Millionen Euro vor allem für Ausbildungsstellen und Arbeitsplätze für Arbeitslose in Unterfranken gegeben. 3705 Frauen und Männern wurde und wird geholfen. Von 1984 bis 2013 unterstützte die Diözese Würzburg den Fonds mit insgesamt über 8,9 Millionen Euro aus Mitteln der Kirchensteuer.  erbrachten in diesen Jahren über 2,3 Millionen Euro.

Spendenkonto:

Spenden für den Solidaritätsfonds Arbeitslose können eingezahlt werden bei: Liga Würzburg, Kontonummer 3000044, Bankleitzahl 75090300, oder bei der Sparkasse Mainfranken Würzburg, Kontonummer 90605, Bankleitzahl 79050000.

 

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