"Tag des brandverletzten Kindes" am 07. Dezember
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Würzburg erleben
6. Dezember 2013

Symbolbild Würzburg
Mehr als 30.000 Kinder unter 15 Jahren sind es pro Jahr allein in Deutschland, die wegen Verbrennungen und Verbrühungen ärztlich versorgt werden müssen. Davon verletzen sich etwa 6.000 Kinder so schwer, dass sie stationär behandelt werden müssen. Und knapp 80% aller solcher thermischen Verletzungen bei Kindern und Jugendlichen betreffen die Altersgruppe unter 5 Jahren.
Zum vierten Mal ruft daher Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. (www.paulinchen.de) am 7. Dezember bundesweit zum „Tag des brandverletzten Kindes“ auf. Die Initiative will auf die Folgen von thermischen Verletzungen im Kindesalter, deren Behandlung, die Unfallgefahren und erste Hilfe aufmerksam machen.
Vorsicht heiß! 
Der „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Vorsicht heiß!“. Es soll ein besonderer Schwerpunkt auf Brandschutzerziehung und Unfallgefahren gelegt werden: Kerzen, Backofentüren, Kaminofenscheiben und heiße Flüssigkeiten sind Gefahren für Kinder, die schwere Brandverletzungen zur Folge haben können. Gerade Flüssigkeiten wie Tee oder Kaffee werden oft unterschätzt: „Schon ab einer Temperatur von 52 Grad können sie die Kinderhaut schädigen“, so Prof. Thomas Meyer, Leiter der Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Würzburg.
Infostand auf dem Domvorplatz
Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Kinderchirurgie der Würzburger Uniklinik mit einer eigenen Aktion: Am Samstag, 7. Dezember 2013, ist die Kinderchirurgie mit einem Infostand auf dem Domvorplatz ab 11 Uhr vertreten und informiert dort über Vorbeuge- und Behandlungsmaßnahmen.


