Früh übt sich: Großübung der Jugendfeuerwehr

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Würzburg erleben

8. Dezember 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Am Samstag, den 07.12.2013 fand in Gerbrunn, am Flürle eine große Einsatzübung der Jugendfeuerwehren aus Gerbrunn und Randersacker statt. Nach Treffpunkt am Feuerwehrhaus fuhren die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehren mit insgesamt 5 Einsatzfahrzeugen zur Einsatzstelle auf das Flürle in Gerbrunn. Um die Übung sehr realistisch darzustellen, fuhren sie mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle. Angenommen wurde eine großangelegte Personensuche, mit insgesamt 6 vermissten Personen.

Einteilen der Suchtrupps 

Nach Einteilung der Trupps gingen 21 Jugendliche aufgeteilt in 4 Suchtrupps auf die Suche der vermissten Personen. Die Einsatzleitung versuchte in der Zeit weitere Informationen vom verwirrten Einweiser zu bekommen. Das Florian Gerbrunn 11/1 übernahm die Einsatzleitung und besetzte den Funk. Der HVO Randersacker stellte sich am Sammelplatz bereit, um die Betreuung der vermissten Personen zu übernehmen. Das Florian Gerbrunn 47/1 und Florian Randersacker 11/1 fuhren mit Gruppenführerin Stefanie Michel, Magdalena Baumann, Gruppenführer Marvin Schütz und zwei Suchtrupps runter zum neuen Friedhof, um mit der Suche von unten in Richtung Flürle zu beginnen. Das Florian Randersacker 21/1 blieb am Sammelplatz, um im Notfall die Suchtrupps mit Gerätschaften zu unterstützen.

Lebensrettende Sofortmaßnahmen

Nach ca. 15 Minuten wurde vom ersten Suchtrupp eine Person gefunden, betreut und gerettet. Der HVO Randersacker übernahm die Erstversorgung und zeigte den Jugendlichen nochmal, was bei den“Lebensrettenden Sofortmaßnahmen” zu beachten ist und gab noch allgmeine Tipps den Jugendlichen mit auf den Weg. Ein weiterer Suchtrupp konnte Hilferufe und lautes Geschrei wahrnehmen. Kurze Zeit später traf sie auf einer stark verwirrten, alkoholisierte Person.

Zwei weitere Personen gefunden

Inzwischen bekam die Einsatzleitung weitere Information vom Einweiser und teilte seine Suchtrupps gezielter zur Personensuche ein. Nach ca. 40 Minuten wurden zwei weitere Personen gefunden, betreut und gerettet. Anschließend wurden die Personen jeweils mit Krankentragen zur Sammelstelle gebracht und vom HVO Randersacker betreut.

Nach über einer Stunde wurde eine weitere bewusstlose Person in einer abgelegten Hütte gefunden. Problem hierbei war es, dass die Person im Brustkorbbereich von einem Rolltor aus Metall eingeklemmt war. Einsatzleiter Dominik Olbrich ließ auf Grund der Lagemeldung weitere Trupps zur Befreiung der Person an die Einsatzstelle kommen. Mit Hilfe einer Brechstange haben die Einsatzkräfte der Jugendfeuerwehr die Person befreit und sie zur Erstversorgung dem HVO übergeben. Nach Rücksprache mit Jan Schmachtenberger vom HVO ist die Person schonend mit der Trage zur Sammelstelle transportiert worden.

Noch während der Rettung der eingeklemmten Person wurde eine weitere Person schwer verletzt in den Weinbergen unterhalb des Flürle gefunden. Auf Grund der steilen Lage der verletzten Person, mussten die Einsatzkräfte hier auf die Eigensicherung achten und ging mit Hilfe vom angelegten Rettungsknoten zur Verletzten Person.

Die eingeklemmte Person wurde inzwischen dem HVO übergeben und die Trupps gingen zur Unterstützung der letzten Person. Nach ca. 90 Minuten war die letzte Person gerettet und zur Sammelstelle transportiert worden.

Alle vermissten gefunden 

Um 13.15 Uhr war die Übung beendet und alle vermissten Personen konnten gerettet werden. Während der gesamten Übung, war zu sehen wie gut die Zusammenarbeit zwischen den beiden Jugendfeuerwehren funktioniert. Wichtig bei der Übung war es zu sehen, dass die Jugendlichen nur gemeinsam stark sind und nur gemeinsam viel erreichen können.

 

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