Brand in Eibelstadt: Ursache geklärt
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Würzburg erleben
9. Dezember 2013

Symbolbild Würzburg
Nachdem am Dienstagabend in einer Garage und in der angrenzenden Werkstatt ein Feuer ausgebrochen war, hat sich bei den Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg inzwischen die Brandursache herauskristallisiert. Demnach war bei Flexarbeiten unbemerkt die Benzinleitung eines Autos durchtrennt worden. In der Folge kam es dann zu einer Verpuffung und dem schadensträchtigen Brand. Mittlerweile dürfte sich der bei dem Feuer angerichtete Schaden auf mindestens 250.000 Euro belaufen.
Durch Flexarbeiten Explosion
Wie bereits berichtet, hatten zwei Männer in einer Garage an der Würzburger Straße Flexarbeiten an einem alten Pkw durchgeführt. In diesem Zusammenhang war es dann zur Explosion eines Tanks gekommen. Die beiden Arbeiter hatten dann erfolglos versucht, mit eigenen Feuerlöschern gegen die Flammen vorzugehen und den brennenden Pkw ins Freie zu bringen. Das Feuer hatte sich in der Folge auf eine direkt angrenzende Werkstatt eines Gartengeräteservices ausgeweitet. Die Feuerwehren waren mit fast 100 Mann am Brandort und hatten das Feuer nach gut einer Stunde unter Kontrolle. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.
Unbemerkt Spritleitung durchtrennt
Die noch am Abend begonnenen Ermittlungen der Kriminalpolizei wurden am nächsten Tag durch das zuständige Fachkommissariat fortgeführt. Mittlerweile steht fest, dass die beiden Männer am Fahrzeugboden des Autos Flexarbeiten durchführten. Dabei wurde unbemerkt die Benzinleitung des Pkw am Unterboden durchtrennt . Bei den weiteren Arbeiten am Auspuff entzündeten sich dann die Benzindämpfe und es kam zu einer Verpuffung. Das Feuer hatte sich dann auf die umliegenden Gegenstände in der Garage und auf ein Nebengebäude mit einem Ersatzteillager für landwirtschaftliche Kleinmaschinen ausgebreitet.

