Kostenexplosion verschwiegen! OB-Kandidaten in der Kritik
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Würzburg erleben
13. Dezember 2013

Symbolbild Würzburg
Statt der bisher 20 Millionen Euro soll die Sanierung des Theaters nun mehr als 40 Millionen verschlingen. Diese enorme Kostenexplosion war den beiden zuständigen Referenten und OB-Kandidaten Christian Schuchardt (Finanzen/ CSU, FDP, WL) und Muchtar Al Ghusain (Kultur/ SPD, Grüne) schon seit März bekannt. Beide verschwiegen diese Zahlen jedoch bis zum Montag der Öffentlichkeit und auch den Stadträten (siehe Video-Interview unten.)
Abstimmung manipuliert?
Doch es kommt noch schlimmer: sie ließen die Öffentlichkeit acht Monate lang eine zusätzliche, kostspielige Ausweichspielstätte in der Frankenhalle diskutieren – obwohl sie wußten, daß die korrekten Sanierungs-Zahlen das Aus für das auf weitere 15 Millionen Euro geschätzte Projekt Frankenhalle bedeutet hätten. Dies legt die Vermutung nahe, daß damit das Abstimmungsverhalten des Stadtrates über die Frankenhalle beeinflußt werden sollte.
Wie glaubwürdig sind diese OB-Kandidaten?
Wie glaubwürdig sind städtische Referenten, die derzeit als OB-Kandidaten vollmundig das „Mitmachen“ und einen „neue Gesprächskultur“ versprechen? Kann man ihnen die Geschicke der Stadt anvertrauen? Was auch immer der Grund für das Verschweigen gewesen ist, ob Druck des Ex-OBs oder schlicht, daß sich eine Information der Öffentlichkeit „nicht ergeben“ hat: verantwortlich haben beide OB-Kandidaten hier nicht gehandelt.
Video-Beweise
Christian Schuchardt: „Das hat sich nicht ergeben.“ ab Minute 2:20.
httpvh://youtu.be/EM8dEWzIF48
Muchtar Al Ghusain: „Das war terminlich nicht möglich.“ ab Minute 2:44.
httpvh://youtu.be/mA3raWs9btw

