Preiskampf zwischen Stadtwerken – Interview mit mainova-Vorstand

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Würzburg erleben

22. Dezember 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Die WVV zieht die Strompreise in Würzburg massiv an: sieben Prozent teurer wird der Strom ab 01.01.2014 für die Kunden der Stadtwerke. Daß es auch anders geht, zeigt die mainova AG. Der kommunale Versorgungsbetrieb aus Frankfurt hat unlängst die Würzburger Haushalte angeschrieben und mit Preisvorteilen von bis 660 Euro/ Jahr geworben. Was früher undenkbar gewesen ist, kommt in Gang: kommunale Einrichtungen wetteifern mit ihren Dienstleistungen um Kunden aus anderen Städten: wir haben deshalb mit dem mainova-Vorstand Norbert Breidenbach gesprochen:

Ein Preiskampf zwischen kommunalen Versorgern: was bringt das den Kunden?

Breidenbach: Der Strom- und Gasmarkt befindet sich in einem starken Wettbewerb. Für die Kunden bedeutet dies, dass sie heute unter weit mehr als hundert Anbietern wählen können. Wer den Vergleich zieht, kann mitunter kräftig sparen.

Auf den liberalisierten Strom- und Gasmärkten herrschen die Gesetze des Wettbewerbs. Dabei treten mitunter auch kommunale Versorger miteinander in Konkurrenz. In diesem Wettbewerb zählen allein die Leistungen Preis und Service. So geht es uns bei unseren Werbemaßnahmen wie zurzeit zum Beispiel in Würzburg darum, die Verbraucher von unseren günstigen und fairen Konditionen und unserem anerkannt hohen Service-Level zu überzeugen. Der Preisvergleich dient dabei als Orientierungshilfe.

Was sind die Vorteile der mainova gegenüber der WVV?

Breidenbach: Die Mainova ist der wichtigste und größte Energieversorger im Rhein-Main-Gebiet. Wir setzen konsequent auf Kundenfreundlichkeit. Unsere Produkte sind mehrfach ausgezeichnet für ihre fairen Vertragsbedingungen, sehr guten Service und günstige Preise. Darüber hinaus stehen wir unseren Kunden in allen Fragen einer rationellen und ressourcenschonenden Energieanwendung und -verwendung zur Verfügung.

So bieten unsere Online-Tarife dem Kunden echte Preisvorteile. Die sogenannten Direkttarife für Strom und Erdgas zeichnen sich darüber hinaus durch hohe Servicequalität und Verbraucherfreundlichkeit aus. Dies zeigen auch immer wieder unabhängige Vergleichstests. Beispielsweise hat die Mainova mit ihrem Tarif „Mainova Strom Direkt“ den diesjährigen bundesweiten Stromanbietertest des unabhängigen Verbraucherportals Check24 gewonnen. Die Mainova erzielte bei dem Vergleich von 50 überregional aktiven Stromanbietern die höchste Punktzahl.

Für besonders umweltbewusste Kunden bietet die Mainova mit dem Produkt Novanatur darüber hinaus einen speziellen Ökostromtarif an, der zu großen Teilen in heimischen Wasserkraftwerken erzeugt wird.

Der Wechsel ist denkbar einfach: Durch Eingabe der Postleitzahl auf unserer Internetseite www.mainova.de/sparen oder über die kostenlose Telefonnummer 0800 11 333 88 erhalten Interessierte ein individuelles Angebot. Alles Weitere erledigt die Mainova, etwa die Abmeldung beim alten Versorger oder die Anmeldung beim örtlichen Netzbetreiber.

Was erwartet einen Kunden bei der mainova?

Breidenbach: Für mich steht die Nähe zum Kunden an erster Stelle. Dabei ist unsere Dienstleistung selbstverständlich von einem marktfähigen Preis getragen. Wir verstehen uns als Partner der Menschen in der Region, für die wir uns auf vielfältige Weise engagieren. Als führender regionaler Energiedienstleister stellt sich die Mainova ihrer gesellschaftlichen Verantwortung: Dazu gehören auch unsere Investitionen in effiziente, innovative Technologien und klimaschonende Strom- und Wärmeerzeugung.

Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau der regionalen Windenergie. Zum Beispiel betreiben wir einen Windpark in Remlingen bei Würzburg. So entsteht der Strom dort, wo er auch verbraucht wird. Damit lassen sich auch die Kosten für den Netzausbau entlasten. In Frankfurt erprobt die Mainova zusammen mit Unternehmen der Thüga-Gruppe, wie Strom im Gasnetz gespeichert werden kann. Das Pilotprojekt gilt als zukunftsweisend für das Gelingen der Energiewende.

Zudem ist Mainova-Strom erheblich klimafreundlicher als der Bundesdurchschnitt. 41 Prozent des verkauften Stroms stammen aus regenerativen Energieträgern. Bundesweit beträgt der Anteil des grünen Stroms lediglich 24 Prozent. Die Mainova erreicht damit bereits heute das von der Bundesregierung gesetzte Ziel von 35 Prozent erneuerbarer Energien im Jahr 2020.

Über die Mainova AG

Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme

und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielte mit seinen fast 3.000 Mitarbeitern im Jahr 2012 einen Umsatz von rund 2 Mrd. Euro. Größte Anteilseigner der Mainova AG sind die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding (75,2 %) und die Münchener Thüga (24,5 %). Die übrigen Aktien (0,3 %) befinden sich im Streubesitz.

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