Bei Unfall mehr als nur einen einzigen Schutzengel

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Würzburg erleben

27. Dezember 2013

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

WALDASCHAFF. Am Freitag hat ein 42-Jähriger großes Glück bei einem Verkehrsunfall gehabt. Der Mann wurde aus seinem Fahrzeug geschleudert und blieb auf der Autobahn liegen. Ein 56-jähriger Lkw-Fahrer konnte seinen Sattelzug gerade noch rechtzeitig abbremsen und dadurch Schlimmeres verhindern. Der Autofahrer und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt.

Durch Heckfenster aus Auto geschleudert

Gegen 01.45 h befuhr ein Renault-Fahrer aus dem Rheingau-Taunus-Kreis die A 3 in Richtung Frankfurt. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Waldaschaff ins Schleudern, prallte gegen die Mittelleitplanke und anschließend rechts gegen die Außenleitplanke. Der Fahrer wurde aus dem Sitz gegen das Heckfenster geschleudert, welches er durchbrach. Der Mann kam schließlich auf der Fahrbahn zum liegen. Glücklicherweise erlitt er hierbei nur leichtere Verletzungen.

Mann bleibt auf Autobahn liegen 

Nachdem der 42-Jährige aus seinem Fahrzeug geschleudert worden war, stand ihm wieder ein Schutzengel zur Seite. Denn auf der Autobahn näherte sich nämlich ein Sattelzug der Unfallstelle. Dem erfahrenen Lkw-Fahrer gelang es jedoch in letzter Sekunde, unmittelbar vor dem auf der rechten Fahrspur liegenden Mann bis zum Stillstand abzubremsen. Später stellte sich heraus, dass der Autofahrer lediglich Prellungen erlitten hatte. Seine 33-jährige Beifahrerin erlitt eine Kopfplatzwunde. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Zur Absicherung und Reinigung der Unfallstelle war die Feuerwehr aus Waldaschaff im Einsatz. Der total beschädigte Pkw wurde abgeschleppt. An der Leitplanke entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.500 Euro.

 

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