Mit Drogen und Waffe auf der Autobahn unterwegs
Anzeige
Würzburg erleben
13. Januar 2014

Symbolbild Würzburg
RANDERSACKER. Am Sonntagnachmittag haben Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried auf der A3 einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen und ihm die Weiterfahrt untersagt. Der Mann stand nicht nur offensichtlich unter Drogeneinfluss, die Betriebserlaubnis seines BMW war zudem wegen einer technischen Veränderung erloschen. Außerdem führte er eine Schusswaffe und eine geringe Menge Betäubungsmittel mit. Beides wurde sichergestellt.
Fahrer unter Drogen am Steuer
Gegen 16:00 Uhr stoppten die Polizisten einen 3er-BMW, dessen Fahrgestell so tief gelegt war, dass die Hinterräder bereits deutliche Abriebspuren an der Karosserie hinterlassen hatten. Bei der Überprüfung des 23-jährigen Fahrers fanden sie ein Tütchen mit etwas Amphetamin und hatten den Verdacht, dass der junge Mann unter Drogeneinwirkung stand. Ein Test wies ebenfalls auf den Konsum von Rauschgift der gefundenen Art hin. Eine Blutentnahme folgte.
Pistole im Handschuhfach
Als die Beamten in das Handschuhfach des PKW sahen, fiel ihnen außerdem eine griffbereite Pistole auf. Obwohl es sich dabei um eine Softair-Waffe handelte, erweckte sie den Eindruck einer echten Handfeuerwaffe, einer so genannten Anscheinswaffe. Das Führen solcher Waffen ist verboten.
Nun wird gegen den Mann aus Mittelfranken wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittel- und dem Waffengesetz, der Drogenfahrt und eines Verstoßes nach der Fahrzeug-Zulassungsverordnung ermittelt.

