Polizei warnt: Zahlreiche Enkeltrickversuche in Mainfranken
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Würzburg erleben
15. Januar 2014

Symbolbild Würzburg
MAINFRANKEN. Zahlreich waren die Versuche dreister Betrüger im Laufe des Dienstags Seniorinnen und Senioren um ihr Erspartes zu bringen. Zwölfmal kannten die Angerufenen die Masche bereits und legten auf. In einem Fall in Karlstadt übergab eine 71-Jährige allerdings Goldmünzen im Wert von mehreren Tausend Euro an eine Unbekannte. Die Kripo ermittelt und warnt.
Von Würzburg bis Karlstadt

Goldmünzen abgeholt
In nahezu allen Fällen rochen die als Opfer ausgesuchten Rentnerinnen und Rentner allerdings den Braten bzw. waren hinreichend bezüglich dieser Betrugsmasche durch Polizei und Medien sensibilisiert. Einmal hatten die Unbekannten allerdings Erfolg. Gegen 16.00 Uhr klingelte das Telefon bei einer 71-Jährigen in Karlstadt. Wegen eines Notargeschäftes forderte der angebliche Enkel 9000 Euro von der Rentnerin. Nachdem diese kein Bargeld zur Verfügung hatte, bot sie mehrere Goldmünzen an, die kurz darauf eine Unbekannte an der Haustüre der Frau abholte.
Die Unterfränkische Polizei nimmt die Vielzahl der Betrugsversuche im Laufe des Dienstags erneut zum Anlass vor den dreisten Betrügern zu warnen. In keinem Fall darf Unbekannten Geld an der Haustüre übergeben werden und in jedem Fall sollte Rücksprache mit echten Verwandten gehalten werden.

