Mit Roller vor Polizei geflüchtet
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Würzburg erleben
2. Februar 2014

Symbolbild Würzburg
ZELLERAU. Am späten Freitagabend versuchte sich ein 29-jähriger Rollerfahrer einer Polizeikontrolle zu entziehen.
Streife entdeckt Roller
Gegen 23.00 Uhr stellte eine Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt auf der Friedensbrücke einen mit zwei Personen besetzten Roller fest, der in Richtung Luitpoldstraße fuhr. Die beiden Personen trugen keinen Helm und das Licht am Roller war ausgeschaltet. Der Roller fuhr anschließend über den Fuß-und Radweg zum Nautiland und dann über den Fußweg zum Nigglweg. Dort konnte er wieder festgestellt werden und sollte angehalten werden.
Blaulicht ignoriert und geflüchtet
Der Fahrer ignorierte sowohl das Anhaltezeichen als auch das eingeschaltete Blaulicht und versuchte über die Zeller Straße zu flüchten. Er fuhr sich schließlich in der Sackgasse hinter der dortigen „Norma“. Die beiden Personen versuchten nun zu Fuß weiter zu flüchten, was jedoch von den eingesetzten Beamten unterbunden werden konnte. Die Gründe für den Fluchtversuch waren vielfältig.
Ermittlungen eingeleitet
Neben dem Fahren ohne Licht und Helm wurde festgestellt, dass für den Roller kein Versicherungsschutz bestand und der 29-jährige keine Fahrerlaubnis besaß. Außerdem war er mit 1,1 Promille erheblich alkoholisiert. Zu guter Letzt wurde noch mit dem Besitzer des Rollers Kontakt aufgenommen. Dieser hatte den Roller dem Fahrer für Reparaturarbeiten überlassen und keinesfalls eine Spritztour genehmigt. Gegen den Fahrer wird nun wegen mehrerer Straftaten ermittelt, sein 19-jähriger Sozius kam mit einer Verwarnung wegen des Fahrens ohne Helm davon.

