Diözese Würzburg gibt rund 3,2 Millionen Euro für Weltbild
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Würzburg erleben
5. Februar 2014

Symbolbild Würzburg
Die Diözese Würzburg gibt rund 3,2 Millionen Euro für die Belange der insolventen Verlagsgruppe Weltbild GmbH. Damit leistet sie abschließend ihren Beitrag als Gesellschafter zum Gesamtbetrag von 65 Millionen Euro, den der Ständige Rat der Deutschen Bischofskonferenz bei seiner Vollversammlung am 26. und 27. Januar in Würzburg beschlossen hatte.
Betrag zur sozialen Abfederung der Mitarbeiter
Das teilten Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand und Bischöflicher Finanzdirektor Albrecht Siedler nach Abstimmung mit Bischof Dr. Friedhelm Hofmann und den Mitgliedern des Diözesansteuerausschusses am Mittwoch, 5. Februar, mit. „Dieser Betrag soll zum großen Teil zur sozialen Abfederung der von der Insolvenz betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dienen. Das Bistum steht somit zu seiner Verantwortung als Gesellschafter“, sagten Hillenbrand und Siedler. Das Bistum hält 5,7 Prozent der Anteile an der Verlagsgruppe Weltbild. Bereits im November 2013 hatte es einen Betrag in Höhe von 1,5 Millionen Euro für die Rettung des Unternehmens in Aussicht gestellt und den Ausstieg als Gesellschafter angekündigt.

