Feuerwehr entdeckt Frauenleiche bei Löscharbeiten
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5. Februar 2014

Symbolbild Würzburg
WALDBÜTTELBRUNN. Bei einem Feuer ist am Mittwochabend eine ältere Frau ums Leben gekommen und ein Wohnhaus komplett zerstört worden. Feuerwehrleute entdeckten bei den Löscharbeiten in der Küche im Erdgeschoss die Tote, bei der es sich allem Anschein nach um die allein lebende Bewohnerin des Anwesens handelt. Ihre beiden Hunde haben den Brand überlebt. Zur Brandursache gibt es bislang noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Großaufgebot der Feuerwehr
Das Feuer in dem älteren Einfamilienhaus in der Höchberger Straße war gegen 20.40 Uhr entdeckt worden. In der Folge rückten die Feuerwehren aus Höchberg, Hettstadt, Waldbüttelbrunn, Roßbrunn, Mädelhofen und Zell am Main mit einem Großaufgebot an. Zu diesem Zeitpunkt war im Erdgeschoss bereits ein offenes Feuer zu erkennen. Im restlichen Gebäude hatte sich bereits dichter Rauch ausgebreitet.
Brand schnell unter Kontrolle
Die Löschmannschaften hatten den Brand dann relativ schnell unter Kontrolle. Auch ein Übergreifen auf andere Gebäude war durch den schnellen Einsatz nicht zu befürchten. Trotzdem wurde das Haus allem Anschein nach komplett zerstört. Der Sachschaden könnte sich im sechsstelligen Bereich bewegen.
Frauenleiche entdeckt
Die Feuerwehrleute machten bei ihrer Arbeit eine schreckliche Entdeckung. In der Küche im Erdgeschoss fanden sie die Leiche einer Frau. Dabei dürfte es sich um die 75-jährige, allein lebende Bewohnerin des Anwesens handeln. Von ihren beiden Hunden konnte sich einer selbst ins Freie retten. Das zweite Tier brachten die Feuerwehrleute rechtzeitig nach draußen.
Sperrung des Bereiches
Seit Beginn der Löscharbeiten ist die Höchberger Straße gesperrt. Diese Sperrung könnte noch bis gegen 23.00 Uhr andauern. Der Verkehr wird in diesem Bereich umgeleitet. Inzwischen haben Beamte der Kriminalpolizei Würzburg vor Ort mit ihren Ermittlungen begonnen. Bislang gibt es zu einer möglichen Brandursache noch keine konkreten Erkenntnisse.
Die Integrierte Leitstelle hatte vorsorglich einen Notarzt und zwei Rettungswägen entsandt. Insgesamt waren auf Seiten des Rettungsdienstes knapp zehn Personen im Einsatz.

