Hessische Polizei stellt nach entsorgten Drogen weitere Betäubungsmittel sicher
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Würzburg erleben
13. Februar 2014

Symbolbild Würzburg
HÖCHBERG. Gut vier Monate, nachdem ein Rucksack mit nahezu 100 Gramm Amphetamin in der Nähe einer Kontrollstelle der Polizei aufgefunden worden waren, hat jetzt ein 22-Jähriger Besuch von der hessischen Polizei bekommen. Der junge Mann aus dem Odenwaldkreis steht im dringenden Verdacht, Eigentümer dieses Rucksacks zu sein. In seiner Wohnung entdeckten die hessischen Fahnder noch einmal über 20 Gramm Drogen sowie nahezu 1000 Euro mutmaßliches Drogengeld.
Rücksack mit knapp 100 Gramm Amphetamin
Wie bereits berichtet, hatte in den späten Abendstunden des 28. September eine Frau in der Nähe einer Kontrollstelle der Polizei in der Leistenstraße einen ungewöhnlichen Fund gemacht. Die Zeugin entdeckte nämlich in einer Hecke einen Rucksack, in dem sich 92 Gramm Amphetamin befanden. Die Frau hatte die Fundsache dann bei den Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land abgegeben, die nicht weit entfernt die Kontrollstelle betrieben hatten.
Bei Hausdurchsuchung weiterer Drogenfund
Die weiteren Ermittlungen hatte in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg übernommen. Im Rahmen der eingeleiteten Recherchen kam die Sachbearbeiterin dem mutmaßlichen Eigentümer des Rucksack immer mehr auf die Spur. Nachdem sich der Verdacht gegen den 22-Jährigen erhärtet hatte, war auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des jungen Mannes ergangen. Dort tauchten am Mittwoch Rauschgiftfahnder der Kriminalpolizei Erbach auf. In den von dem 22-Jährigen bewohnten Räumen konnten die Beamten knapp 18 Gramm Amphetamin, sechs Gramm Marihuana, 920 Euro Bargeld sowie Verpackungsmaterial sicherstellen.
Gegen den 22-Jährigen, der sich auf freiem Fuß befindet, laufen jetzt Ermittlungen wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz.

