Nach Tod an Bahngleisen: Obduktionen durchgeführt
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Würzburg erleben
13. Februar 2014

Symbolbild Würzburg
WÜRZBURG. Nachdem am späten Samstagabend zwei junge Männer aus Ochsenfurt von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt worden sind, wurden am Dienstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg die Leichen obduziert. Bei den bislang durchgeführten Ermittlungen haben sich noch keine Erkenntnisse ergeben, warum die sich die beiden Personen auf den Gleisen aufgehalten hatten.
Direkt neben den Bahngleisen
Wie bereits berichtet, hatte ein Lokführer gegen 22:40 Uhr auf der Fahrt in Richtung Schweinfurt einen Aufprall bemerkt und in der Folge sofort eine Notbremsung eingeleitet. Feuerwehrleute hatten dann kurze Zeit später die Leichen der 22 und 23 Jahre alten Männer direkt neben den Bahngleisen entdeckt.
Per SMS sporadisch gemeldet
Noch in der Nacht hatte die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg übernommen. Es hatte sich dann herausgestellt, dass die beiden Verunglückten am Freitagabend mit dem Zug von Ochsenfurt nach Würzburg gefahren waren und sich im Laufe des Samstags immer wieder einmal per Kurznachrichten gemeldet hatten.
Bislang liegen der Polizei keinerlei Erkenntnisse vor, wohin die beiden Männer zum Unfallzeitpunkt unterwegs waren und warum sie sich auf den Gleisen befanden. Möglicherweise wird diese Frage auch für immer unbeantwortet bleiben.
Noch keine genauen Erkenntnisse
Die von der Staatsanwaltschaft Würzburg angeordnete Obduktion wurde im Laufe des Dienstags durchgeführt. Dabei bestätigte sich, dass die erlittenen Verletzungen von dem Zusammenstoß mit dem Personenzug stammten. Die Frage, ob Alkohol im Spiel war, kann momentan noch nicht beantwortet werden. Diesbezüglich sind die Untersuchungen noch im Gange. Ergebnisse liegen noch nicht vor.

