Neue Einsatzfahrzeuge für das Bayerische Rote Kreuz
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Würzburg erleben
21. Februar 2014

Symbolbild Würzburg
WÜRZBURG. Nachdem der Kreisverband Miltenberg-Obernburg des Bayerischen Roten Kreuzes bereits seinen Mannschaftstransportwagen (MTW) bekommen hat, erhalten am 22. Februar auch die Kreisverbände Würzburg, Rhön-Grabfeld, Haßberge und Kitzingen einen solchen.
Unterstützung für Schnelleinsatzgruppe
Die Mannschaftstransportwagen sollen die Schnelleinsatzgruppen-Behandlung (SEG) des Bayerischen Roten Kreuzes bei der notfallmedizinischen Versorgung im Katastrophenfall unterstützen. Sie sind insoweit auch Teil der Medizinischen Task Force zur Bewältigung von Großschadenslagen mit einem Massenanfall von Verletzten.
Finanziert werden die Mannschaftstransportwagen durch den Freistaat Bayern mit Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Der Freistaat Bayern beschafft diese Fahrzeuge zusätzlich zu denen des Bundes, um eine flächendeckende Stationierung dieser MTW und damit ein bayernweit einheitlich hohes Schutzniveau im größten Bundesland sicherzustellen. Die Fahrzeuge gehören insoweit zu den ersten zwölf von insgesamt 35 MTW, die aktuell bayernweit flächendeckend verteilt werden. Die bayerischen Katastrophenschutz-Mannschaftstransportwagen für die SEG-Behandlung entsprechen dabei vom Aufbau und der Beladung her den Zivilschutz-Fahrzeugen des Bundes.
Die Regierung von Unterfranken ist für den Freistaat Bayern die verwaltende Stelle für diese Fahrzeuge die mit den übernehmenden Hilfsorganisationen eine Überlassungsvereinbarung abschließt und danach Ansprechpartner für die MTW bei den BRK-Kreisverbänden ist.
Zum begrifflichen Hintergrund:
Die Medizinische Task Force ist eine taktische Einheit mit Spezialfähigkeiten und Verstärkungspotential zur Unterstützung regulärer Einheiten des Sanitätsdienstes im Bevölkerungsschutz, einschließlich der Möglichkeit zur Dekontamination Verletzter. Sekundäre Aufgaben umfassen den Aufbau und Betrieb von Patientenablagen und/oder von Sichtungsstellen und/oder Verletztendekontaminationsstellen vor einem Krankenhaus sowie den Aufbau und Betrieb von Unfallhilfsstellen.

