Autobahnpolizei vermeldet 50.000 Euro Sachschaden
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Würzburg erleben
22. Februar 2014

Symbolbild Würzburg
REGION WÜRZBURG. Alle Hände voll zu tun hatten am Freitag die Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Im Laufe des Tages hatten sie auf den Autobahnen rund um Würzburg insgesamt neun Unfälle aufzunehmen. Glücklicherweise waren die Beteiligten stets mit dem Schrecken und Blechschäden davongekommen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von weit über 50.000 Euro.
Ursache: starkes Verkehrsaufkommen
Mitursächlich dürfte dabei in den meisten Fällen das starke Verkehrsaufkommen gewesen sein, das auch in Folge des erhöhten Reiseverkehrs, u.a. unsere Nachbarn in den Niederlanden haben Frühlingsferien, vorherrschte. Dies sorgte dann dafür, dass sich insbesondere auf der A 3 der Verkehr immer wieder kilometerlang staute. Meist handelte es sich bei den Kollisionen um Auffahrunfälle aus Unachtsamkeit oder Fehler beim Fahrstreifenwechsel im stockenden Verkehr.
Stauende zu spät erkannt: 24.000 Euro Schaden
So trug es sich auch bei dem Unfall mit dem höchsten Sachschaden zu, der sich um 14.00 Uhr auf der A 3 etwa 500 Meter vor der Anschlussstelle (AS) Würzburg-Heidingsfeld in Richtung Süden ereignete. Während drei vorausfahrende Fahrzeuge dort den Stau noch rechtzeitig wahrnahmen und problemlos auf der mittleren Spur zum Stehen kamen, erkannte ein nachfolgender 33-jähriger Aschaffenburger mit seinem Pkw das Stauende zu spät und fuhr seinen Vorderleuten auf. An diesen vier Fahrzeugen, die alle ineinander geschoben wurden und von denen letztlich zwei abgeschleppt werden mussten, entstand allein ein Sachschaden von rund 24.000 Euro.
Beim Fahrstreifenwechsel geschnitten
Sehr „unglücklich“ war der Nachmittag auch für einen 25-Jährigen verlaufen. Dieser war mit seinem Pkw-Gespann ebenfalls auf der A 3 in Richtung Nürnberg unterwegs, als ihm etwa 1.000 Meter vor der AS Würzburg-Heidingsfeld ein 48 Jahre alter Niederländer gegen 15.30 Uhr beim Fahrstreifenwechsel schnitt. Während die Beschädigungen an den Fahrzeugen mit rund 1.200 Euro als eher gering zu bezeichnen sind, sind die weiteren Folgen für den jungen Mann aus dem Lkr. Erlangen-Höchstadt doch nicht unerheblich.
Denn im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten der Autobahnpolizei fest, dass er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnisklasse „E“ für diese Fahrzeugkombination war. Ihn erwartet jetzt eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

