Dieb kann nach Rangelei flüchten
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Würzburg erleben
22. Februar 2014

Symbolbild Würzburg
WÜRZBURG. Am Freitagabend nutzte ein Dieb einen passenden Moment in einer Eisdiele aus, um eine Geldkassette und einen Geldbeutel an sich zu nehmen. Sein Tun wurde aber bemerkt, weshalb es zu einer Rangelei kam. In deren Verlauf gelang es dem Dieb zu flüchten. Dabei half ihm offenbar ein zweiter Mann, der sich in die Handgreiflichkeiten einmischte. Die Flucht des Diebes war aber nur von kurzer Dauer. Ein Beuteschaden entstand nicht.
Versucht Geldkassette und Geldbeutel zu stehlen
Gegen 23:45 Uhr verständigte die Angestellte einer Eisdiele in der unteren Juliuspromenade die Polizei, dass soeben ein Mann die Geldkassette und einen Bedienungsgeldbeutel stehlen wollte. Der Mann sei ertappt worden, hätte aber flüchten können.
„Nur kurz aufwärmen“
Mehrere Polizeistreifen fuhren zum Tatort. Vor Ort ergab sich dann folgendes Bild:
Die 24-jährige Angestellte, ihr 23-jähriger Freund und einige wenige Gäste befanden sich in dem Eisladen. Der zunächst unbekannte Dieb kam herein unter dem Vorwand, sich kurz aufwärmen zu wollen. Als er mit dem 23-Jährigen dann alleine war, sah er die Chance gekommen. Er nahm die Geldkassette und den Bedienungsgeldbeutel an sich und wollte damit verschwinden. Der andere bemerkte aber das Vorhaben und wollte den Dieb aufhalten. Es kam zur Rangelei, in deren Verlauf der Dieb die Beute fallen ließ und zu flüchten versuchte.
Vor der Eisdiele stieß er auf die anderen Gäste. Es entwickelte sich ein weiteres Handgemenge, in das sich ein 28-jähriger Würzburger derart einmischte, dass dem Dieb doch die Flucht gelang.
Am Bahnhof gestellt
Bei den ersten Ermittlungen vor Ort wollte der 28-Jährige nichts von dem Diebstahl wissen. Er räumte aber ein, den flüchtigen Mann zu kennen. Weitere Befragungen und Recherchen ergaben schließlich einen Tatverdacht gegen einen 36-jährigen Landkreisbewohner. Deshalb wurde der Hauptbahnhof Würzburg mit in den Fahndungsbereich aufgenommen. Dort ging der Verdächtige gegen 00:15 Uhr einer Polizeistreife ins Netz.
Die genauen Tatumstände, insbesondere die Rolle des 28-jährigen Würzburgers, müssen noch sorgfältig aufbereitet werden. Zum Inhalt von Geldkassette und Geldbeutel wird an dieser Stelle zunächst Stillschweigen bewahrt.

