Würzburger Unternehmer auf Wiener Opernball blutig geschlagen
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Würzburg erleben
28. Februar 2014

Symbolbild Würzburg
Ganz unschuldig war der 69-jährige Unternehmer Ulrich Pfaffelhuber wohl nicht, als die Faust von Werbeprofi André Kemper das Gesicht des Würzburgers traf – das handfeste Ende einer Auseinandersetzung auf dem diesjährigen Opernball in Wien.
Johannes B. Kerner angepöbelt
Vorausgegangen war ein Pöbelei des Unterfranken in Richtung Johannes B. Kerner, der am späteren Abend unter anderem mit dem Hamburger Kemper die Loge des Bauunternehmers Lugner verließ. Mit „Wer hat Ihre Opernball-Karte bezahlt?“ und „Woher kommt die Kohle, warum Sie hier sind? Schaut ihn Euch an: der neue Wulff!“ soll Pfaffelhuber den Moderator provoziert haben. Kerner nahm’s zunächst gelassen und ging einfach weiter. Als Pfaffelhuber folgte, beendete Kerners Begleiter Kemper die Situation mit einer platzierten Rechten. Blut durch die Wunde am Kinn färbte das weiße Hemd mit roten Spritzern.
httpvh://youtu.be/LcXmgplC_-w
Auge um Auge, Sektglas um Sektglas
Erst ruft Pfaffelhuber nach einem Arzt, dann schmeißt er Kemper ein Glas hinterher? Uneinigkeit herrscht , wer für nun Aktion und Reaktion gesorgt habe. Pfaffelhuber soll Kempers Begleiter mit Sekt vollgeschüttet haben. Pfaffenhuber behauptet aber in einer Mitteilung gegenüber der AZ München, dass nach seinen „spaßigen Sprüchen“ zu Kerner, er derjenige gewesen sei, dem man zuerst Sekt in Gesicht schüttete. Erst als er das Sektduell annahm, zurück schüttete und offensichtlich traf, tausche Kemper den Sekt gegen seine rechte Faust ein. „Dadurch wurde für mich ein schöner Abend leider unerwartet und schlagkräftig beendet.“, so der Unterfranke mit Wohnsitz in Würzburg und Berlin.
Auf eine Anzeige wegen Körperverletzung verzichtet Pfaffelhuber allerdings, auf eine Entschuldigung seitens Kemper jedoch nicht.

