Auf dem Weg ins Bezirkskrankenhaus: Mann rammt sich selbst Messer in die Brust

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Würzburg erleben

4. März 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

LOHR AM MAIN.  Kurz vor der Einlieferung in ein Bezirkskrankenhaus hat sich am Montagmittag ein 58-Jähriger durch einen Messerstich selbst schwer verletzt. Der Mann sollte dort amtlich untergebracht werden. Der Betroffene wurde sofort operiert und befindet sich nach den vorliegenden Erkenntnissen außer Lebensgefahr.

Mit vier Promille am Bahnhof gefunden

Der Mann aus dem Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim war am Faschingssonntag von einer Streifenbesatzung der Bundespolizei Würzburg am Bahnhof in nicht ansprechbarem Zustand aufgefunden worden. Wie sich herausstellte, war der Mann mit über vier Promille völlig betrunken. Der 58-Jährige wurde daraufhin zur Ausnüchterung in eine Klinik gerbacht. Nachdem es Hinweise für eine Selbstgefährdung gab, ordnete die Stadt Würzburg am Montag die amtliche Unterbringung des Mannes an.

Polizei begleitete den Transport

Eine Besatzung des Rettungsdienstes übernahm den Mann am Montagvormittag, um ihn in einem Krankenwagen von Würzburg in das Bezirkskrankenhaus Lohr am Main zu bringen. Der Transport wurde von einer Streifenbesatzung des Einsatzzuges der Würzburger Polizei sicherheitshalber begleitet.

Notoperation rettet 58-Jährigen

Gegen 12.00 Uhr fügte sich der 58-Jährige unmittelbar vor dem Verlassen des Krankenwagens mit einem Messer eine Stichverletzung am Oberkörper zu. Der Verletzte wurde an Ort und Stelle von einem Notarzt versorgt und dann in ein Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde der Mann noch am selben Tag operiert.

Wie der 58-Jährige an das Messer gekommen ist, steht noch nicht mit letzter Sicherheit fest. Es spricht jedoch vieles dafür, dass er das Messer in seiner Laptoptasche versteckt hatte, die er während des Transportes im Krankenwagen mit sich führte. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

 

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