Stiftung Warentest: Vorsicht vor Billigstromanbietern – WVV ausgezeichnet

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Würzburg erleben

11. März 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Symbolbild Energie Strom Wer sich für einen neuen Stromtarif entscheidet, sollte auf der Hut sein. Die Stiftung Warentest weißt in ihrer Februarausgabe auf versteckte Kostenfallen bei Billigstromanbietern hin. So warnt die Verbraucherorganisation insbesondere vor den Firmen 356 AG (ehemals Almando AG), EVD – Energieversorgung Deutschland GmbH, Extraenergie GmbH und der Stromio GmbH. Hier locken die Anbieter mit Tricks, verstecken lange Vertragslaufzeiten, geben falsche Bonus-Versprechungen und halten Preisgarantien nicht ein.

Die meisten Tarife fallen durch

Bei den genannten Billigstromanbietern seien 47 von insgesamt 49 Tarifen nicht zu empfehlen, da sie unfaire Vertragsbedingungen diktieren, heißt es bei Stiftung Warentest. Nicht selten führt die unseriöse Tarifpraxis zu großen Überraschungen auf der Stromabrechnung. Zahlreiche Verbraucher klagen über die Verträge bei der Stiftung Warentest – mit der Folge: nur 18 Prozent der Verbraucher können sich vorstellen, eine Billiganbieter zu wählen, heißt es in einer Umfrage des Energieanbieters LichtBlick. Alle zweifelhaften Anbieter findet Ihr hier: Stiftung Warentest.

Tipps der Stiftung Warentest

Monatliche Zahlung

Kunden zahlen monatliche Abschläge

Preisgarantie

Die Preisgarantie sollte mindestens zwölf Monate gelten und mindestens so lang wie die Erstvertragslaufzeit sein. Sie sollte möglichst viele Preisbestandteile, mindestens aber den Energiekostenanteil und die Netzentgelte fixieren.

Bonus

Ein Tarif muss auch ohne Neukundenbonus günstig sein. Denn der Kunde zahlt zunächst den Jahrespreis ohne Bonus und bekommt ihn allenfalls nach der ersten Jahresrechnung zurück. Im zweiten Jahr fällt er weg und der Tarif wird selbst ihn Preiserhöhung teurer. Stiftung Warentest empfiehlt Tarife ohne Bonus

Kurze Frist

Die Kündigungsfrist zum Ende der ersten Laufzeit ist nicht länger als sechs Wochen

Anschlusslaufzeit

Der Kunde kommt nach der Mindestvertragslaufzeit mit einer Frist von vier Wochen aus dem Vertrag. Im zweiten Jahr ist er so bei einer Preiserhöhung nicht auf das kurze Sonderkündigungsrecht angewiesen.

 

Situation in Würzburg

Natürlich interessiert uns, wie der kommunale Energieversorger WVV seine Strompreise in Würzburg Preise gestaltet. In einem Interview vor Ort steht uns Verena Hemm, im städtischen Konzern für das Marketing zuständig, Rede und Antwort. Klar, daß wir bei den Preisen ganz genau hinsehen: hier die WVV-Stromtarife zum Vergleichen: Strompreise WVV.  Produkte der WVV erfüllen alle von der Stiftung Warentest empfohlenen Kriterien wie beispielsweise angemessene Kündigungsfristen, Preisgarantien und monatliche Zahlungsweise.

WVV unter die Lupe genommen

Als kritischer Verbraucher botet das Internet Möglichkeiten, die Versprechen der Stromanbieter zu prüfen. Das unabhängige Energieverbraucherportal (www.energieverbraucherportal.de) prüft zum Beispiel, ob zertifizierte Öko-Produkte angeboten werden, ob die Kunden Energieberatung in Anspruch nehmen können und wie sich das Unternehmen regional engagiert. Interessant: das Bewertungsverfahren zielt nur zu 80 Prozent auf den Preis ab, 20 Prozent der Punkte sind nur mit gutem Service und unternehmerischem Engagement zu erreichen. Im Bereich Gas hat die WVV jetzt eine Auszeichnung als TOP-Versorger erhalten.

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