Nach Feuer in Bezirkskrankenhaus mit zwei Verletzten: Jugendliche legte das Feuer
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18. März 2014

Symbolbild Würzburg
LOHR AM MAIN. Nach einem Kellerbrand im Bezirkskrankenhaus Lohr am Main in der Nacht zum 23. Februar hat die Kriminalpolizei Würzburg jetzt eine Jugendliche ermittelt, die für das Feuer verantwortlich zu sein scheint. Gegen die Patientin des Bezirkskrankenhauses, die bereits ein Geständnis abgelegt hat, wird jetzt wegen schwerer Brandstiftung ermittelt.
Zwei verletzte Patienten und hoher Sachschaden
Wie bereits berichtet, war bei dem Feuer, das im Keller eines Gebäudes des Bezirkskrankenhaus ausgebrochen war, ein Sachschaden in Höhe von etwa 50.000 Euro entstanden. Zwei Patienten hatten damals leichte Rauchgasvergiftungen erlitten. Der Brand war in den Abendstunden gemeldet worden. In der Folge waren fast 70 Feuerwehrleute angerückt. Allerdings war der Schwelbrand bereits von selbst erloschen. Sieben Patienten mussten in ein anderes Gebäude verlegt werden.
Noch in der Nacht hatten Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Würzburg die Ermittlungen übernommen, die dann von dem zuständigen Fachkommissariat fortgeführt wurden. Nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen steht eine Jugendliche, die in dem Bezirkskrankenhaus amtlich untergebracht ist, unter dringendem Verdacht, das Feuer gelegt zu haben.
Tat eingeräumt
Die Beschuldigte hatte in ihrer Vernehmung durch den Sachbearbeiter der Kriminalpolizei den Sachverhalt bereits eingeräumt. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg bleibt die Jugendliche weiter in der geschlossenen Abteilung des Bezirkskrankenhauses.

