Spielbericht: Wölfe bezwingen Leutershausen im Kellerduell
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18. März 2014

Symbolbild Würzburg
DJK Rimpar Wölfe – SG Leutershausen 22 : 20 (13:9)
Letztendlich zählt im Absteigskampf nur das Ergebnis und Hochklassigkeit wird hierbei nur selten geboten. So auch am Samstagabend als es die Wölfe bei ihrem Heimspiel gegen die Roten Teufel von der Bergstrasse dann doch unnötig spannend machten, obwohl sie in ihrer erneut restlos ausverkauften Handballhölle über weite Strecken das Spiel dominierten und am Ende noch um die Punkte zittern mussten.
Einzig der über 60 Minuten stärkste Akteur auf dem Feld, Max Brustmann, schien zu Beginn die notwendige Leistung abrufen zu können und obwohl er nach wenigen Minuten bereits zwei Strafwürfe und einen 100prozentigen entschärft hatte, konnte auch er nicht verhindern dass Manuel Frietsch in der achten Minute das ernüchternde 1:4 für die Gäste erzielte. Ein Doppelschlag von Daniel Sauer und Jan Schäffer sorgte dann dafür, dass die Heimsieben beim 3:4 endlich auch in die Partie fand. Jetzt sicher in der Defensive wurde den Werfern der SG Leutershausen nur noch wenig Gelegenheit für gute Abschlüsse gegeben und beim 10:6 durch Julian Bötsch schien die Partie in die erhofften Bahnen für die Gastgeber zu kommen.
Die Grün-Weißen kontrollierten nun das Spielgeschehen und über den Halbzeitstand von 13:9, baute die Heimsieben den Vorsprung langsam aber sicher bis auf 19:12 aus, bei noch fünfzehn Minuten Restspielzeit. Nicht wenige der 925 Zuschauer gaben in der Folge den, in dieser Phase, schwachen Schiedsrichtern die Schuld durch merkwürdige Entscheidungen den Bruch ins Wölfespiel gebracht zu haben, aber auch die nachlassende Trefferquote der Bürklesieben, gegen den ins Gästetor gewechselten Alexander Hübe, brachte die Gäste zurück ins Spiel. Es waren immer noch über fünf Minuten auf der Spieluhr, Philipp Schulz hämmerte die Harzkugel an Brustmann vorbei in die Maschen zum 20:19 und es schien als würden der DJK am Ende die Felle davon schwimmen. Doch der Routinier in Reihen der Unterfranken, Daniel Sauer, übernahm jetzt die Verantwortung und mit eisernem Willen setzte er die beiden spielentscheidenden Treffer zum 22:19.
Die letzte Aktion gehörte dann noch dem Dominator Max Brustmann, der mit seiner achtzehnten Parade die letzte Hoffnung der nie aufgebenden Gäste zunichte machte, bevor er sich zusammen mit seinen Rimparer Jungs von den jubelnden Wölfe-Fans so richtig feiern ließ.
Statistik:
DJK: Brustmann, Madert – L. Spieß, Kraus 4, D. Sauer 5/1, Schmitt 2, Schömig, Bötsch 1, Schäffer 3, Kaufmann 6,
Keidel, Büttner 1, T. Spieß, Winkler.
Zuschauer: 925

