Fahrer bei Frontalzusammenstoß lebensgefährlich verletzt

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19. März 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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ERLENBACH. Bei einem Verkehrsunfall, der sich am Mittwochmorgen auf der Bundesstraße 8 ereignet hat, ist ein Autofahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der Fahrer eines zweiten Pkw kam mit leichteren Verletzungen davon. Der Unfallverursacher hatte bei nasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Auto verloren und war auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden BMW kollidiert. Die Bundesstraße ist weiterhin (Stand 8:20 Uhr) komplett gesperrt.

Ins Schleudern geraten  

Der 50-Jährige war gegen 06.30 Uhr mit seinem Peugeot von Remlingen kommend in Richtung Erlenbach unterwegs. Auf der kurvigen Gefällstrecke kam der Fahrer aus dem Landkreis Würzburg ins Schleudern und geriet auf die linke Fahrbahnseite. Dort versuchte ein BMW-Fahrer noch vergeblich, durch Ausweichen einen Unfall zu vermeiden. Nach dem Frontalzusammenstoß stand der Peugeot quer zur Fahrbahn. Der gerammte BMW kam auf dem Bankett zum Stehen.

Schwere Verletzungen

Der Peugeotfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Nach einer Erstversorgung am Unfallort durch einen Notarzt wurde der Mann per Hubschrauber in eine Klinik nach Würzburg gebracht. Der 54-jährige BMW-Fahrer aus dem Landkreis Main- Spessart kam mit leichteren Verletzungen davon. Er kam zur Beobachtung ebenfalls in ein Krankenhaus. Die beiden am Unfall beteiligten Pkw haben nur noch Schrottwert.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg trifft in Kürze ein Sachverständiger an der Unfallstelle ein. Von seinen Auswertungen erhofft sich die Polizei Marktheidenfeld weitere Aufschlüsse zu einem möglichen Unfallhergang. Bis zum Abschluss der Unfallaufnahme bleibt die B 8 weiterhin gesperrt. Der Verkehr wird durch die Feuerwehren Erlenbach und Tiefenthal umgeleitet.

UPDATE: 

Die Bundesstraße 8 war bis zum Abschluss der Unfallaufnahme für etwa drei Stunden komplett gesperrt. In dieser Zeit wurde der Verkehr von Feuerwehrleuten umgeleitet. Fest steht inzwischen, dass der lebensgefährlich verletzte Fahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatte. Entgegen der ersten Meldung war der 50-Jährige nicht mit einem Pkw, sondern mit einem Lieferwagen unterwegs.

Der Sachschaden, der an den beiden beteiligten Fahrzeugen entstanden ist, dürfte sich auf etwa 50.000 Euro belaufen.

 

 

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