Nach der Wahl ist vor der Stichwahl: Hinweise zur erneuten Stimmabgabe

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Würzburg erleben

20. März 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Wer die nächsten sechs Jahre Oberbürgermeister von Würzburg sein wird, entscheidet sich am Sonntag, 30. März, in der Stichwahl zwischen Christian Schuchardt (CSU/FDP/WL-FW) und Muchtar Al Ghusain (Grüne/SPD). Auch an diesem Tag gibt es in Würzburg 119 Wahllokale und 40 Briefwahlbezirke. Es ist also erneut möglich, sich – beispielsweise weil ein Urlaub ansteht – für die Stimmabgabe per Post zu entscheiden. Die Briefwahlunterlagen können allerdings auf mehreren Wegen geordert werden. Über 15.000 Wählerinnen und Wähler haben bereits bei der ersten Bestellung von Briefwahlunterlagen für den 16. März angekreuzt, dass sie auch bei einer Stichwahl erneut Briefwahlunterlagen erhalten wollen. In diesem Fall liegt in den nächsten Tagen automatisch ein großes Kuvert der Stadt im Briefkasten, es braucht keinen erneuten Antrag.

Hier online Briefunterlagen für die OB Stichwahl anfordern

QR-Code nicht mehr gültig

Wer dieses Kreuzchen jedoch nicht gesetzt hat und erneut „zu Hause“ wählen möchte, muss die Unterlagen noch beantragen. Eine Ersatzwahlkarte lag hierfür den Briefwahlunterlagen bei. Hiermit können Unterlagen im Wahlamt der Stadt Würzburg abgeholt werden, sie können
postalisch oder auch über die Homepage der Stadt angefordert werden. Die Ersatzkarte würde aber natürlich auch ermöglichen, einfach persönlich das zugeteilte Wahllokal aufzusuchen. Dort kann man auch mit der Original-Wahlkarte vorstellig werden. Auf dieser befand sich ein individualisierter QR-Code mit Link zu den Briefwahlunterlagen. Für diesen Service entschieden sich beim ersten Wahlgang rund 4000 Bürgerinnen und Bürger.

Achtung: Sie alle haben damit noch keine Stichwahl-Unterlagen geordert, ein zweites Mal funktioniert der QR-Code leider nicht (bei Versuch kommt eine Fehlermeldung). Wenn man die Wahlkarte versehentlich schon weggeworfen haben sollte, geht man entweder am Wahltag mit dem Personalausweis direkt ins persönliche Wahllokal, oder besorgt sich vorab eine Ersatzwahlkarte im Rathaus. Die vielen Möglichkeiten klingen vielleicht kompliziert, der Hintergrund ist aber ganz einfach, dass es noch nie so viele bequeme und zeitsparende Stimmabgabe-Möglichkeiten gab wie bei diesen Kommunalwahlen.

Natürlich gelten die Grundsätze: 

Jeder Wahlberechtigte kann an der Stichwahl teilnehmen, nicht nur Wähler vom 16. März. Einzig ein zwischenzeitlicher Wegzug aus Würzburg, würde zu einer Streichung aus dem Wählerverzeichnis führen. Urnenwähler können zu Briefwählern werden und umgekehrt.

Wer sein persönliches Wahllokal nicht kennt und keine Unterlagen mehr hat, kann sich im Wahlamt (Zimmer 34 im Rathaus) erkundigen, ggf. unter
Telefon 37-2755 oder 37-2620.

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