Die Wölfe treffen am Sonntag auf Altmeister TUSEM Essen

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Würzburg erleben

22. März 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Nach dem bisher so erfolgreichen März 2014, mit 6:2 Punkten für die Wölfe, freut man sich in Rimpar auf das Kräftemessen mit einer der geschichtsträchtigsten Handballmannschaften Deutschlands. Es ist eines dieser Spiele, welche die Wölfe so gerne mit ihrem Lieblingsausdruck „Unser Traum“ betiteln. Kaum jemand im DJK Lager glaubte noch vor wenigen Jahren ernsthaft daran, dass es jemals zu dieser Spielpaarung kommen könnte und nun leben nicht nur die Akteure auf dem Spielfeld, sondern das gesamte Umfeld diesen gemeinsamen Traum.

Der Essener Traditionsclub kommt zum ersten Mal nach Würzburg, um dort seine Fähigkeiten zu zeigen und dabei umgibt die Ruhrgebietler noch immer ein Hauch von großer Handballgeschichte. 26 Jahre spielten die Essener in der stärksten Liga der Welt, feierten drei Deutsche Meisterschaften, gewannen dreimal den DHB Pokal und ebenso oft stellte man den Sieger in Europapokal Wettbewerben.

Nach finanziellen Problemen ab 2005 und Zwangsabstieg, gelang dem TUSEM schon zweimal die Rückkehr in die erste Bundesliga und auch in diesem Jahr wird der Weg dorthin nur über die Männer von Trainer Mark Dragunski führen. Diese liegen derzeit zwar „nur“ auf Tabellenplatz sieben, bei genauerem Hinsehen erkennt man allerdings sofort, dass mit nur zwei Punkten Rückstand zu den Aufstiegsplätzen ein absolutes Topteam der Liga in Lauerstellung liegt, welches sich gegen den unterfränkischen Aufsteiger eigentlich keinen Ausrutscher leisten darf, um diese angenehme Situation aufrecht zu erhalten. Die Auswärtsstärke der Gäste belegt die Tatsache, das alle drei Begegnungen dieses Jahres (Friesenheim, Altenholz und Aue) in fremden Hallen, der TUSEM klar für sich entscheiden konnte, was den DJK Akteuren eine zusätzliche Warnung sein wird.

Bereits im ersten Aufeinandertreffen im Oktober gab es für die Wölfe beim klaren 29:23 nichts zu holen. Vor allem die starken Kreisläufer des TUSEM und Rückraumass Niclas Pieczkowski, bekam die Defensive der Grün-Weißen zu selten in den Griff, so dass bereits zur Halbzeit eine klare Essener Führung zu Buche stand. Damals standen allerdings auch unerfahrene, eingeschüchterte Wölfe gegenüber, die etwas zu ehrfurchtsvoll die Lehrstunde über sich ergehen ließen.

Dies hat sich mittlerweile geändert, die Bürkle-Sieben bewies schon mehrfach, dass sie auch gegen große Teams bestehen können und vor allem die gezeigten Leistungen der letzten Wochen geben Hoffnung auf eine mögliche Überraschung. Die Siege gegen Hamm, Leutershausen und Hüttenberg in diesem Monat, aber auch die Ebenbürdigkeit gegen den Aufstiegsanwärter aus Erlangen, sollten den Wölfen Rückenwind und Mut geben, um beherzt diese große Aufgabe anzugehen.

Um einer möglichst großen Zahl an mitfiebernden Wölfe Fans die Gelegenheit zu bieten, ihre Lieblinge bei ihrem schweren Kampf um den Ligaverbleib zu unterstützen, zieht der DJK Tross erneut in die sOliver Arena nach Würzburg, wo neben dem sportlichen Höhepunkt natürlich auch wieder ein passendes Rahmenprogramm für Kurzweiligkeit sorgen wird.

Voraussichtliche Aufstellung:

  • Max Brustmann
  • Markus Leikauf
  • Konstantin Madert
  • Lars Spieß
  • Sebastian Kraus
  • Daniel Sauer
  • Stefan Schmitt
  • Dominik Schömig
  • Julian Bötsch
  • Jan Schäffer
  • Steffen Kaufmann
  • Tobias Büttner
  • Tom Spieß
  • Matjaz Krze
  • Jan Winkler
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