"Vertragsverlängerung" mit Stadtjugendring: Partner auf Augenhöhe einigen sich bis 2019
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Würzburg erleben
26. März 2014

Symbolbild Würzburg
30.000 Mitglieder, 2.600 Aktive, 41 unterschiedliche Verbände und Zusammenschlüsse: im Stadtjugendring (SJR) als Dachorganisation der verbandlichen Jugendarbeit sind die Kräfte gebündelt. Entsprechend arbeitet die Stadt Würzburg seit Jahren mit dieser wichtigen Institution zusammen und hat einige bedeutende Aufgaben fest an den SJR übertragen. Beispielsweise erfolgt die Gewährung von Zuschüssen nach dem kommunalen Jugendplan eigenverantwortlich und selbständig durch den SJR, aber im Rahmen der vom Stadtrat beschlossenen Zuschussrichtlinien.
In der Geschäftsstelle des Stadtjugendrings laufen auch die Fäden zusammen in Sachen Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher oder beispielsweise bei der Organisation von Jugendforen oder Begegnungen – insbesondere auch mit Würzburgs Partnerstädten. Nun wurde der Grundlagenvertrag erneuert. Die Kooperation läuft mindestens bis einschließlich 2019 weiter und Robert Scheller betonte: „Nachdem der Stadtjugendring mit sehr realistischen Forderungen in die Verhandlungen ging, wurden wir uns schnell einig. Die neue Grundlage stellt eine finanzielle Verbesserung für die Querschnittsaufgabe des Stadtjugendrings dar, aber auch für die einzelnen Jugendverbände und ihre Arbeit.“
Michael Weis, der Vorsitzende des Stadtjugendrings, freut sich über die Planungssicherheit und die moderate Aufstockung, aktuell liegen die Verbindlichkeiten der Stadt bei insgesamt 235.000 € jährlich für Sachkosten und Fördertöpfe: „Auf dieser Grundlage können wir verlässlich wirtschaften und planen. Diese Sicherheit schafft Freiheiten für die inhaltliche Arbeit. Und dies hat wiederum den positiven Nebeneffekt, dass wir bei der Einwerbung von Drittmitteln noch erfolgreicher sein werden als in der Vergangenheit.“ Das Partizipationsprojekt „Wü-jump!“ wurde bereits überregional ausgezeichnet, und daneben gibt es zahlreiche weitere Themenschwerpunkte. Zuletzt setzte man verstärkt auch auf Kooperationen zwischen Jugendarbeit und Schule.

