Gerast und Gedrängelt: 44-Jähriger macht die A3 unsicher
Anzeige
Würzburg erleben
27. März 2014

Symbolbild Würzburg
WÜRZBURG. Am Dienstagmittag hatte es ein Autofahrer auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Heidingsfeld und Randersacker ganz besonders eilig und fuhr zudem dicht auf. Zivile Verkehrsüberwacher der Autobahnpolizei beobachteten das verkehrswidrige Verhalten, nahmen es mit ihrer Videokamera auf und zeigten den Mann schließlich an.
Zu schnell und gedrängelt
Gegen 12:45 Uhr fiel den Polizisten ein Audi A7 auf, dessen Fahrer sich nicht an das vorgeschriebene Tempolimit von 100 km/h hielt und 143 km/h schnell war. Als das Fahrzeug einen VW-Bus eingeholt hatte, hielt der Fahrer nicht etwa den Sicherheitsabstand ein, sondern kam dem langsameren Fahrzeug viel zu nah. Statt 52,5 Meter fuhr er bis auf knapp 15 Meter auf. Im weiteren Verlauf war auf den Schilderbrücken eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h angezeigt. Nachdem der Audifahrer überholt hatte, gab er dann erst richtig Gas und raste mit 183 Sachen in Richtung Nürnberg weiter.
1200€ Strafe, 4 Punkte und Führerschein weg
Die Ordnungshüter stoppten den Raser und stellten ihn zur Rede. Da die Beamten von vorsätzlichem Handeln ausgingen, muss nun der 44-jährige Mann aus Rheinland-Pfalz mit einem verdoppelten Bußgeld von 1.200 Euro rechnen. Außerdem wird sein Punktekonto in Flensburg um 4 Punkte zunehmen und er wird wohl wegen eines mehrmonatigen Fahrverbots eine Weile auf seinen Führerschein verzichten müssen.

