550 Studenten-Wohnungen am Hauptbahnhof

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Würzburg erleben

28. März 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Gerold Bader baut Studenten-Appartments

Es dauert zwar noch ein bisschen, aber das Wohnungschaos in Würzburg könnte sich in Zukunft entspannen. Der Stadtrat hat in den letzten Wochen den Weg für 550 neue Studenten-Appartements freigemacht – direkt am Hauptbahnhof neben der Grombühlbrücke. Geplant und geleitet wird das Projekt vom Würzburger Unternehmer Gerold Bader.

Ab Wintersemester 2016

Ab dem Wintersemester 2016 sollen Studenten dort einziehen können. Bis dahin muss noch das Baurecht geschaffen werden, sodass die eigentliche Baumaßnahme beginnen kann. Das ist bis Ende des Jahres geplant. Anfang 2015 sollen die Bagger dann anfangen zu schaufeln. Das trifft es sogar sehr gut, denn „der jetzige Planungsstand sieht im Untergeschoss eine Tiefgarage mit 130 Autostellplätzen sowie 400 weitere Fahrradstellplätze vor“, sagt Bader. Dazu sollen noch 150 weitere, ebenerdige Fahrradplätze und einige Autostellplätze kommen.

Also ideale Bedingungen für Studenten – wenn alles nach Plan läuft.

4 Blöcke, 7 Etagen

Apropos: Der „Plan“ kommt vom Architektenbüro Gerber aus Dortmund. Im Auftrag von Bader haben die Architekten aus dem Ruhrgebiet eine Studie entwickelt, die zeigt, wie das Gelände zwischen der Grombühlbrücke und dem Quellenbachparkhaus genutzt werden soll: Vier „Wohnblöcke“, die nebeneinander stehen, werden in die Landschaft am Bahnhof eingebettet (siehe Bild). Geplant sind sieben Etagen. Die Wohnungen liegen direkt an der Pleichach – dort soll dann eine Art Bachlandschaft entstehen, um das Wohnen angenehm zu machen. Angenehm soll auch die Lautstärke sein – eine Herausforderung, wenn man sich anschaut, an welchem Ort die Appartements stehen sollen. Zu den Bahngleisen an der Nordseite sollen sich dafür dann allerdings Schallschutzwände gesellen.

Ideale Lage

Studenten, die dann bald dort wohnen, können auf Briefe „Haugerglacisstraße“ schreiben. „Allerdings“, sagt Bader „sind Autos zu vernachlässigen, die Studenten werden sich hauptsächlich per Rad und ÖPNV fortbewegen.“ Das ist auch ein Vorteil der Lage: Sofort an der Straba-Haltestelle, sofort am Hauptbahnhof und so gut wie sofort in der Stadt. „Innenstädtisches Wohnen hat immer eine deutlich bessere Qualität, die Einkaufsmöglichkeiten in der Schweinfurter Straße sind fußläufig erreichbar und auch die Innenstadt ist nicht weit weg. Als Student will man ja auch mal weggehen“, erklärt Bader.

Noch mehr als Wohnen?

Die Studenten-Appartements sind aller Voraussicht nach sogar erst der Anfang. Gerold Bader hatte lange vor dem Start des Projektes nicht nur die Fläche gekauft, auf dem die Wohnungen stehen sollen, sondern das komplette 25 000m²-große Gebiet – vom Hauptbahnhof bis zur Grombühlbrücke. Das hatte er der Bahntochter Aurelis abgekauft mit dem Ziel dieser Fläche neues Leben einzuhauchen. Teil 1 ist also zumindest schon einmal geplant, Fortsetzung folgt.

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