Lkw-Fahrer mit Brandverletzungen ins Krankenhaus gebracht
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Würzburg erleben
28. März 2014

Symbolbild Würzburg
UNTERPLEICHFELD. In der Nacht zum Freitag erlitt ein Kraftfahrer auf der A 7, beim Versuch sein brennendes Fahrzeug zu löschen, so starke Brandverletzungen, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Sein etwa 15 Jahre alter Kastenwagen wurde erheblich beschädigt und war danach schrottreif – Schaden etwa 2.000 Euro.
Rauch vom Heck bemerkt
Der 50-jährige Mann war mit einem alten VW-Transporter zwischen den Anschlussstellen Gramschatz und Estenfeld in Richtung Ulm unterwegs. Gegen 01:20 Uhr bemerkte er, dass Rauch vom Heck seines 7,5-Tonners aufstieg. Er hielt sofort im Parkplatz „Breitenellern“ an. Als er ausstieg, schlugen ihm schon Flammen vom rechten Hinterrad entgegen und er verständigte über Notruf die Polizei. In seiner Not rief er zwei Lasterfahrer, die auf dem Parkplatz ihre Ruhezeit einbrachten, zu Hilfe. Gemeinsam machten sie sich mit ihren Feuerlöschern an die Bekämpfung des Reifenbrandes.
Auch die rasch eingetroffenen Autobahnpolizisten entleerten ihren Feuerlöscher auf den Brandherd. Doch alle Versuche, die lichterloh brennenden Pneus zu löschen, blieben erfolglos. Die Flammen griffen statt dessen auf den Aufbau über und setzten auch noch zehn Lkw-Reifen im Laderaum in Brand. Erst die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Rimpar, Estenfeld, Kürnach und Unterpleichfeld, die mit acht Fahrzeugen angerückt waren, konnten den Brand unter Kontrolle bringen.
Mit Verbrennungen an beiden Händen wurde der Lkw-Fahrer zur ambulanten Behandlung in ein Würzburger Krankenhaus gebracht.
Während der Lösch- und Bergungsarbeiten wurde der Parkplatz und der rechte Fahrstreifen in Richtung Ulm gesperrt. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

