Spannend bis zum Schluss: Baskets siegen mit 80:71
Anzeige
Würzburg erleben
4. April 2014

Symbolbild Würzburg
WÜRZBURG. Es war nicht nur der vierte Heimsieg in Folge für die s.Oliver Baskets, sondern auch der erste Sieg gegen die FRAPORT SKYLINERS in eigener Halle: In der erneut restlos ausverkauften s.Oliver Arena legten die Würzburger in der zweiten Halbzeit rechtzeitig den Schalter um und holten sich dank eines bärenstarken vierten Viertels (29:14) den verdienten 80:71-Erfolg gegen die hessischen Nachbarn. Beide Teams trafen hochprozentig von draußen waren die beiden Frankfurter Ramon Galloway (19) und Tez Robertson (18). Entscheidender Mann auf Würzburger Seite war ausgerechnet der ehemalige Frankfurter Jimmy McKinney, der 17 Punkte erzielte und bei fünf Versuchen hinter der Dreierlinie ohne Fehlversuch blieb.
Trotz Frankfurter Wurzeln, Baskets Fan
Viel war im Vorfeld der Partie spekuliert worden über die Auswirkungen der elftägigen Spielpause auf Seiten der Unterfranken und das Frankfurter Mammutprogramm mit vier Spielen im gleichen Zeitraum. Die Auswirkungen zeigten sich beim heutigen Spiel auf beiden Seiten deutlich: Während die Hausherren lange brauchten, um ihren offensiven Rhythmus zu finden, ging den Hessen am Ende die Luft aus. Würzburgs neu gewählter Oberbürgermeister Christian Schuchardt fieberte vier Tage nach seiner Amtseinführung in der Halle mit – der aus Frankfurt stammende Schuchardt hatte im Vorfeld der Partie versichert, dass er auch bei Spielen gegen die SKYLINERS selbstverständlich den s.Oliver Baskets die Daumen drückt.
Spannung bis zum Schluss
Von Beginn an entwickelte sich das Duell der beiden Main-Metropolen wie immer zu einem intensiv geführten Kampf. Bereits die ersten Spielminuten zeigten aber auch, dass dieses Mal nicht nur eine verbissene Verteidigung, sondern vor allem auch die hochprozentigen Wurfquoten von außen entscheidend sein würden. Nach ausgeglichenem Auftakt waren es dem entsprechend auch zwei Dreier von Quantez Robertson und Ramon Galloway, durch die sich die Gäste erstmals etwas absetzen konnten (11:16, 6. Minute).
Dennoch zeigte Quantez Robertson noch ein letztes Aufbäumen. Mit fünf Punkten in Folge zum 69:66 brachte der quirlige Guard gut dreieinhalb Minuten vor Spielende nochmals kurzzeitig die Spannung zurück. Chris McNaughton beendete das Zittern mit einem Dreipunktspiel, bevor Spielmacher Dominic Waters, Maximilian Kleber und Marcellus Sommerville noch auf den Endstand von 80:71 erhöhten.
Alle Bilder zum Spiel hier

