Bahnhofssanierung: Ziel Bundesgartenschau 2018
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Würzburg erleben
8. April 2014

Symbolbild Würzburg
Umbau des Bahnhofs in vollem Gange
Der Umbau des Würzburger Bahnhofs geht langsam aber sicher voran: Seit etwas mehr als einer Woche ist die Unterführung zu den Bahnsteigen nur noch durch einen provisorischen Zugang erreichbar, womit ein erster Schritt in Richtung barrierefreier Bahnhof getan ist. Das Ziel der neuen, großzügigen Personenunterführung soll die Landesgartenschau 2018 sein, bis dahin sollen wenigstens fünf der sechs Bahnsteige erschlossen sein. Desweiteren soll jeder Bahnsteig auch einen Aufzug bekommen. 100%-ig sicher ist die Fertigstellung aber nicht, das gibt Elmar Hirsch, Leiter des Bahnhofsmanagements, gegenüber der Mainpost zu.
Baurecht bis zum Sommer erforderlich
Um den Zeitplan bis 2018 aber doch einhalten zu können, wird vor allem eines benötigt: bis zum Sommer muss das Baurecht verhängt werden. Wichtig ist nämlich die Trinkwasserversorgung der Stadt nicht zu gefährden, die unter anderem von den Bahnhofsquellen abhängig ist. Bis Ostern soll das entscheidende Gutachten in dieser Sache vorliegen, noch hat die Würzburger Trinkwasserversorgung aber noch nicht ihre Zustimmung gegeben. Die Verantwortlichen erhoffen sich aber baldiges grünes Licht für den Bau der Unterführung, der dann Mitte 2016 begonnen werden soll.
Neugestaltung der Westseite
Die Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes setzt sich indessen auf der Westseite fort. Eine neue WC-Anlage wird dort momentan gebaut und der Blumenladen, der in einen Container ausquartiert wurde, bekommt eine neue Verkaufsfläche. Desweiteren wird ein Drogeriemarkt einziehen, ein weiterer Bäcker und ein Asia-Imbiss.
Auch die Stadt schaltet sich ein und will an der Verschönerung des Bahnhofes mitwirken. Für OB Christian Schuchardt ist das ein zentrales Anliegen, wie er auf Anfrage der Main Post erklärte. Wichtig sind für ihn der Aus- und Umbau der Kiosk-Anlagen vor dem Bahnhof und des Quellenbach-Parkhauses.

