Hund in Main geworfen: 6.300 Euro Strafe

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Würzburg erleben

13. April 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Amtsgericht verurteilt Bonnerin wegen Tiermisshandlung

Wie Würzburg erleben berichtete, warf im September 2013 eine Unbekannte einen damals acht Wochen alten Welpen von der Würzburger Friedensbrücke in den Main. Die ältere Dame aus Bonn konnte entlarvt werden und nun wurde der Fall vorm Würzburger Amtsgericht verhandelt. Die Täterin wurde wegen Tiermisshandlung vorbestraft und hat eine Geldstrafe von 6.300 Euro akzeptiert. Das Motiv der Täterin bleibt weiterhin ungewiss.

„Arielle“ wurde von der Friedensbrücke geworfen

Die Frau hatte den Welpen im September letzen Jahres in Niederbayern abgeholt und 1.200 Euro für das Tier bezahlt. Anscheinend nur, um ihn wenig später auf grausame Weise zu ertränken. Auf dem Rückweg nach Bonn suchte sie sich Würzburg als Zwischenstopp aus. Dort angekommen, trug sie den Wäschekorb, in dem der kleine Hund saß, auf die Friedensbrücke und warf ihn kurzerhand über das Geländer in den Main. Dabei wurde die Frau von mehreren Passanten beobachtet, die sich an die Polizei wandten. Dadurch konnte auch eine Täterbeschreibung erstellt werden.

Der Welpe fiel 15 Meter weit in die Tiefe, bevor er mit einer Geschwindigkeit von 60 km/h auf der Wasseroberfläche aufprallte. Ein vorbeifahrendes Motorschiff rettete „Arielle“. Auch die Wasserpolizei war in unmittelbarer Nähe, übernahm den unterkühlten und geschockten Hund und brachte ihn ins Tierheim.

Wir hatten den kleinen Leonberger, der von den Rettern kurzerhand „Arielle“ getauft wurde, damals auch im Tierheim besucht, das kurze Video dazu könnt ihr hier sehen.

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