Campus Hubland: Uni-Mensa wird für knapp 43 Millionen Euro saniert

Anzeige

Würzburg erleben

17. April 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

2017 soll die Hubland-Mensa in neuem Licht erstrahlen

Das Staatliche Bauamt Würzburg wird im Auftrag des Freistaat Bayern ein ganz besonderes Projekt für die Würzburger Studenten betreuen: Der Zentralbereich des Campus Hubland Süd soll saniert und angepasst werden. Der erste Bauabschnitt umfasst Arbeiten am Mensagebäude, der Tiefgarage und dem Apartmenthaus.

Bis 2017 sollen die Umbaumaßnahmen abgeschlossen sein, die Kosten dafür werden sich voraussichtlich auf etwa 42,7 Millionen Euro belaufen. Insgesamt umfassen die Maßnahmen fünf Module, unter anderem ein Mensaprovisorium, die Sanierung der Mensa und die Umnutzung eines Apartmenthauses.

Gebäudesubstanz und technische Infrastruktur sind verbraucht

Das Erweiterungsgelände Campus Hubland Nord der Uni Würzburg befindet sich am östlichen Stadtrand und entstand in den 1970er Jahren. Der Zentralbereich, der nun saniert werden soll, wurde nach einem Entwurf des Architekten Freiherr von Branca geplant und zwischen 1974 und 1981 realisiert. Dementsprechend verbraucht sind Gebäudesubstanz und technische Infrastruktur. Die Generalsanierung ist wegen baurechtlichen, bautechnischen, hygienischen und funtkionellen Mängeln unumgänglich, darüber hinaus soll die Barierrefreiheit optimiert werden.

Die räumliche Nutzung und die funktionellen Abläufe der Mensa werden an einen zeitgemäßen Mensabetrieb angepasst. Eines der Ziele ist, dass ob der steigenden Studentenzahlen die Essensversorgung optimiert wird und im gewohnten Maße gewährleistet werden kann. Außerdem sollen die räumlichen Voraussetzungen für einen zentralen Kommunikations- und Veranstaltungsraum  geschaffen werden, eine hohe Aufenthaltsqualität spielt dabei eine wichtige Rolle. Das angrenzende Apartmenthaus wird im Zuge der Maßnahmen für Büroräumlichkeiten umgewandelt.

„Mensazelt“: Ausweichflächen müssen vorbereitet werden

Die Studenten müssen aber keine Angst um ihre Verpflegung haben, die Mensa wird natürlich nicht bis 2017 dicht gemacht. Viel mehr werden Ausweichflächen vorbereitet, die die aufzulagernden Büro- und Seminarräume aufnehmen und für den Mensabetrieb wird ein provisorisches „Mensazelt“ aufgebaut. Um die Essensversorgung sicherzustellen, wird die Versorgung im Cook&Chill-Verfahren von anderen Mensastandorten des Studentenwerk erfolgen.

Banner2
Topmobile2