Polizeiinspektion Würzburg-Stadt: Bagger in der Augustinerstraße

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Würzburg erleben

17. April 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Knapp 20 Millionen Euro kostet der Umbau

Seit dieser Woche sind die Abbrucharbeiten beim ehemaligen Polizeistandort Würzburg-Ost in vollem Gange. Mit Hilfe von Baggern wird der Seitenflügel des Gebäudes abgetragen.

Das unter Denkmalschutz stehende Hauptgebäude bleibt stehen und wird generalsaniert. Die Fassade im Stil der 50er-Jahre soll dabei so gut es geht erhalten bleiben. Für den Erweiterungsbau in Richtung Gotengasse kommt aber alle Hilfe zu spät, dieser muss abgerissen und neugebaut werden. Außerdem sollen die Parkplätze in Richtung Wirsbergstraße einer kleinen Grünanlage weichen, dafür wird eine Tiefgarage für die Beamten entstehen. Der historische Pavillon hinter dem Gebäude wird im Zuge der Umbauarbeiten wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Staatliche Bauamt veranschlagt die Kosten für den Umbau bei etwa 17,5 Millionen Euro, diverse Würzburger Medien betitelten die Kosten in der Vergangenheit mit etwa 18,7 Million Euro.

2016 soll die Landespolizei Würzburg einziehen

Bereits im Jahr 2012 wurden die Polizeiinspektionen Würzburg-Ost und Würzburg-West zusammengelegt. Bis zum Jahr 2016 sollen die Umbauarbeiten in der Augustinerstraße abgeschlossen werden, dann können die Beamten in die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt einziehen. Seit 2013 befindet sich die Zwischenlösung für die Polizisten bei Glas-Keil in der Nürnbergerstraße. Durch die Zusammenlegung sollen die Kräfte der beiden Inspektionen gebündelt und die Verwaltung und Organisation vereinfacht werden.

Relikte aus vergangenen Zeiten

Bereits im letzten Jahr wurden bei archäologischen Ausgrabungen unter dem Gebäude und im Hof der ehemaligen Polizeiinspektion Relikte aus der Vorgeschichte der Stadt gefunden. Unter anderem wurde eine Schachfigur aus Tierknochen gefunden, aber auch Zeugnisse jüdischer Kultur in Würzburg. Diese wurden dem jüdischen Gemeindezentrum Shalom Europa übergeben.

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