Rimparer Wölfe dürfen weiterträumen
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Würzburg erleben
20. April 2014

Symbolbild Würzburg
Nach dem 34:18 Sieg gegen TSV Altenholz träumt Rimpar weiter vom Klassenerhalt
„Ich bin froh, dass wir dem Druck so standgehalten haben und unser Spiel sechzig Minuten durchziehen konnten. Durch das Torverhältnis könnte das heutige Ergebnis zu einem wichtigen Zusatzpunkt werden“, so der sichtlich erleichterte Wölfe Trainer, Jens Bürkle, unmittelbar nach dem Schlusspfiff, nachdem seine Schützlinge in überzeugender Art und Weise ihren überforderten Gegner dominiert hatten.
Von Beginn an treffsicher
Auf die ersten beiden Wölfe Treffer hatten die Gäste aus dem hohen Norden noch eine Antwort, doch dann kamen die Hausherren wie eine Springflut über die Sieben von Klaus-Dieter Petersen und es waren noch keine zehn Minuten gespielt als Steffen Kaufmann mit seinem dritten Treffer das 10:2 markierte und damit die rappelvolle Halle in ein Tollhaus verwandelte. Auch der pfeilschnelle Sebastian Kraus hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits dreimal in die Torschützenliste eingetragen und Petersen zog in Form eines Team-Timeout die Notbremse. Der Sturmlauf der Heimsieben kam anschließend vorübergehend ins Stocken und erst als Max Lipp für die Gäste auf 12:8 verkürzte, schickte Bürkle seine Startsieben zurück aufs Feld, die das Spiel sofort wieder in den Griff bekam und Kaufmann stellte mit seinem siebten Tor beim siebten Wurfversuch den klaren 17:9 Halbzeitstand sicher.
Geschlossene Teamleistung in der zweiten Hälfte
Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Grün-Weißen das Gaspedal durchgedrückt. Daniel Sauer markierte fünf Minuten nach Wiederanpfiff das 21:10 und spätestens als Tobias Büttner weitere fünf Zeigerumdrehungen später das 25:11 erzielte, war auch der letzte Zweifler davon überzeugt, wer an diesem Abend das Spielfeld als Sieger verlassen würde. Bürkle wechselte Konstantin Madert für den bärenstarken Max Brustmann (50 % Paradenquote) zwischen die Pfosten und auch auf dem Feld tummelten sich jetzt mehrheitlich die Männer aus der zweiten Reihe. Diese fügten sich nahtlos ins Geschehen ein und machten mit zwei Toren durch den 19-jährigen Bundesliga Debütanten, Matthias Keidel, beim 30:15 den 15-Tore Abstand perfekt. So richtig laut wurde es in der Halle noch einmal, als nach dreimonatiger Verletzungspause Julian Sauer wieder auf das Parkett zurückkehrte und ebenfalls nicht lange für seinen ersten Treffer benötigte. Den Schlußpunkt setzte Matjaz Krze, der sich gemeinsam mit seinen Kameraden kurze Zeit später vom begeisterten Publikum, für den höchsten Zweitligesieg der kurzen Rimparer Bundesliga Geschichte so richtig feiern lassen durfte.
Nächster Gegner bereits am Montag
Da die Konkurrenz aus Hüttenberg und Saarlouis zeitgleich punktetechnisch leer ausgingen, konnte sich die DJK durch ihren klaren Erfolg tabellarisch ein wenig absetzen, doch viel Zeit diesen ungemein wichtigen Sieg richtig zu geniessen bleibt den Wölfen allerdings nicht, denn nicht einmal 48 Stunden später wird die nächste schwierige Aufgabe beim Aufstiegsaspiranten in Leipzig angepfiffen.
Statistik:
DJK: Brustmann, Madert – L. Spieß, Kraus 4, D. Sauer 8/5, Schmitt, Schömig 1, Schäffer 1, Kaufmann 9, Büttner 5/1, T. Spieß, Krze 3, Keidel 2, J. Sauer 1.
TSV: Hampel, Weber – Lipp 3, Drecke 2, Volquardsen, Reinert 1, Boldt 3, Köpke 3, Wegner, Ranke, Starke 1, Röder 5. Zeitstrafen : TSV: 4 x 2min – DJK: 1 x 2min
Strafwürfe: TSV: 3/1 – DJK: 7/6
Zuschauer: 948 (ausverkauft)
Spielfilm: 1:0, 2:2, 10:2, 10:5, 12:6, 12:8, 15:8, 17:9 (Halbzeit), 19:10, 23:10, 25:11, 27:14, 29:15, 32:16, 34:18 (Endstand).

