Rentner verursacht schweren Unfall bei Miltenberg

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21. April 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Drei Verletzte bei Verkehrsunfall – Zwei Autos Totalschaden

KLINGENBERG, LKR. MILTENBERG. Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 469 sind am Montagvormittag drei Personen zum Teil schwer verletzt worden. Ein Autofahrer hatte bei einem Überholvorgang ein nachfolgendes Fahrzeug übersehen und war mit diesem zusammengestoßen. Die Bundesstraße musste bis zum Abschluss der Unfallaufnahme für ca. zwei Stunden gesperrt werden.

Mini Cooper schleudert über die Leitplanke

Wenige Minuten nach 10.00 Uhr war ein 67-Jähriger mit seinem Pkw der Marke Seat in Richtung Aschaffenburg unterwegs. Auf Höhe der Anschlussstelle Klingenberg setzte der Mann aus dem Landkreis Miltenberg zum Überholen an und zog auf die linke Fahrspur. Dabei hatte er offensichtlich einen Mini Cooper übersehen, mit dem eine 23-Jährige ebenfalls in Richtung Aschaffenburg fuhr. Die Fahrerin musste scharf abbremsen und kam dabei ins Schleudern. Sie konnte nicht verhindern, dass sie auf den Seat des Rentners auffuhr. Danach wurde der Mini Cooper über die rechte Leitplanke geschleudert und landete fünf Meter neben der Fahrbahn an einer Böschung. Die Fahrerin, die auch aus dem Landkreis Miltenberg stammt, erlitt mittelschwere Verletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Verursacher überschlägt sich mehrfach

Das Auto des 67-Jährigen überschlug sich nach dem Zusammenstoß mehrfach und kam auf der Beifahrerseite zum Liegen. Der Fahrer und seine Ehefrau auf dem Beifahrersitz konnten sich selbst befreien. Während die Frau mit mittelschweren Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht wurde, musste ihr schwer verletzter Ehemann mit dem Hubschrauber in eine Klinik nach Frankfurt geflogen werden. Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge haben nur noch Schrottwert.

50 Mann im Einsatz

Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeiinspektion Obernburg. Sie wurden bei ihrer Arbeit an der Unfallstelle von den Freiwilligen Feuerwehren aus Klingenberg, Trennfurt und Wörth am Main unterstützt, die mit etwa 50 Mann im Einsatz waren. Die Integrierte Leitstelle hatte zur Versorgung und für den Transport der Verletzten einen Rettungshubschrauber, zwei Rettungsfahrzeuge sowie zwei Notärzte entsandt.

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