Der Kran hat’s gerichtet – Maibaum steht
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Würzburg erleben
24. April 2014

Symbolbild Würzburg
Tonnenschwerer „Maybaum“ sollte vor Diebstahl sicher sein
„Das ist der einzige Maibaum mit Y“, scherzt Rudi May bei strahlendem Sonnenschein am Unteren Markt. Der Würzburger Unternehmer ist mit dabei als die 20 Meter lange Rotfichte von einem noch größeren Kran in die Höhe gezogen wird. Das Schmuckstück aus dem Gramschatzer Wald wiegt etwa eine Tonne und hat einen Durchmesser von 40 Zentimetern. Es ist bereits der dritte Stamm, den Rudi Mai aus seinem Forst zur Verfügung stellt. Etwa fünf Sommer dürfte dieser nun den Markt schmücken, eine längere „Lebenszeit“ unterbinden die Unfallverhütungsvorschriften.
Die fröhlichen Würzburger Alltagsszenen auf bunten Metalltafeln, der grüne Kranz und die Wappen der Partnerstädte in schwindelnder Höhe haben also stets ein sicheres Trägersystem. Die neue Fichte fiel im vergangenen Winter als sie voll im Saft stand. Nun ist sie etwa eineinhalb Meter tief im Marktplatz „verwurzelt“.
Schwertransport zum Markt
So hatte das Gartenamt Würzburg in der Vorbereitung dieses Jahr noch einige Handgriffe mehr zu erledigen. Der Stamm wurde entrindet, geschliffen und mit Lasur eingestrichen. Dann folgte der Schwertransport zum Markt. Und auch viele Stadtteile werden in den nächsten Tagen noch bestückt. Die weiteren Standorte sind: Grombühl, Heuchelhof, Langfeld, Sanderau, Heidingsfeld, Rottenbauer, Oberdürrbach, Unterdürrbach, Versbach und Zellerau.

