Lovestory?! Halbnackter Radfahrer verwirrt Passanten
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Würzburg erleben
25. April 2014

Symbolbild Würzburg
Die verrückteste Aktion für eine Nacht in der Suite
Vor einiger Zeit haben wir bei Würzburg erleben einen kleinen Wettbewerb ausgeschrieben. Die Aufgabe: Was würdet ihr tun für eine Nacht in der Executive Suite des neuen GHOTEL? Der Preis: Naja, natürlich eine Nacht in der Executive Suite, freundlicherweise für uns zur Verfügung gestellt vom GHOTEL.
httpvh://youtu.be/6e6uwi-kKtI
Unter all den Bewerbern stach Karsten am meisten heraus. Auf die Aktion aufmerksam geworden ist er über den Post auf der Würzburg erleben-Facebookseite und sogleich dachte er sich eine verrückte Challenge aus. Für die Nacht im GHOTEL würde er mit dem Rad fast nackt, lediglich mit Boxershorts und einer Maske bekleidet, von der Alten Mainbrücke mitten durch die Fussgängerzone bis zum Hotel in der Nähe des Berliner Ring fahren. Na, das wollten wir doch mal sehen!
Am Samstag, den 05.04.14, war es dann endlich soweit. Die Saharastaubwolke über Würzburg sorgte für die perfekten Wetterbedingungen, es war warm, aber keine pralle Sonne auf Karstens nackter Haut. Die Würzburger Innenstadt war gerammelt voll, besser hätten wir es nicht planen können. Bevor er sich in seinen blau-gemusterten Boxershorts und der Maske, die seit einer verrückten Party das Zuhause mit ihm teilt, auf den Weg machte, bekam er von uns eine GoPro-Kamera um den Kopf geschnallt und einige Fragen gestellt.
Alles für die Liebe
Böse Zungen würden behaupten, Karsten macht sich vor den Augen der Stadt zum Affen, für uns ist die Aktion einfach legendär. Spätestens wenn man Karsten nach seinem Motiv fragt, würden die meisten Frauen wohl dahinschmelzen und die Männer ihm anerkennend auf die Schulter klopfen.
Die Nacht im Hotel will er nämlich für seine Freundin gewinnen, um mit ihr die schöne Aussicht über Würzburg genießen zu können. Beide sind leidenschaftliche Fotographen und das Bild aus der obersten Etage wird bestimmt phänomenal. Natürlich hat er auch nichts gegen einen romantischen Abend mit seiner Liebsten in den luftigen Höhen des Hotelturms. Viel Aufhebens hat er um die Aktion nicht gemacht, nur einige enge Freunde wissen, wer sich hinter der Maske versteckt. Auf die Frage, was er sich denn denken würde, wenn er jemanden fast nackt durch die Fussgängerzone radeln sehen würde, antwortet er ganz nüchtern: „Was macht denn der Verrückte da?“. Aber ergänzt noch, dass es ja einen Grund dafür geben muss, warum man so etwas macht. Dieser Grund hat’s ganz schön in sich.
Frauen muss man „auf Händen tragen“
Wer nun dachte, dass sei der Höhepunkt an Romantik in dieser Geschichte, der irrt. Karsten arbeitet nämlich momentan noch in München, seine Freundin studiert aber in Würzburg. Um die Distanz zwischen den beiden zu verringern, wird er deshalb im Sommer nach Würzburg ziehen. Die zwei Liebenden kennen sich aus ihrem gemeinsamen Heimatort und wollen es ohne einander nicht mehr aushalten müssen.
Wir fragen Karsten noch um einen Tipp, was er den Männern im Umgang mit Frauen rät. Seine einfache Antwort: „Auf Händen tragen.“ Spricht er und schwingt sich in den Sattel.
Was macht ihr für eure Liebsten?
Also, an alle Frauen, Männer, Eheleute, Mamis, Papis, eigentlich an alle Menschen da draußen! Ihr müsst nicht nackt auf’s Fahrrad steigen oder jemanden rumtragen, die kleinen Gesten zählen. Was habt ihr in letzter Zeit für eure Partner und Liebsten gemacht?

