Reliquie Johannes Paul II.: Blutstropfen in Würzburg

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Würzburg erleben

25. April 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Heiligsprechung zweier Päpste

Wie bereits berichtet, werden am kommenden Sonntag, den 27.04., gleich zwei Päpste heiliggesprochen: Johannes XXIII. und Johannes Paul II. Das Bistum Würzburg wird zu diesem Anlass einige Dankgottesdienste abhalten.

Wir erinnern uns an eines unserer Facebook-Postings vor knapp 2 Jahren, welches damals „heiß“ diskutiert wurde. Darin ging es um eine Reliquie von Johannes Paul II., die Würzburg bekommen hatte. Im Bistum Würzburg gibt es seit dem Jahr 2012 eine Ampulle mit einem Blutstropfen von Johannes Paul II. Die Reliquie hat ihren Platz in der Krypta der Mariannhiller Missionare. Am Tag der Heiligsprechung selbst kann die Reliquie leider nicht besichtigt werden, da die Krypta der Würzburger Herz-Jesu-Kirche momentan umgebaut wird.

Blut wenige Tage vor dem Tod des Papstes entnommen

Nur wenige Tage vor seinem Ableben wurde das Blut dem polnischen Papst Johannes Paul II. entnommen. Ursprünglich sollten damit Bluttransfusionen vorbereitet werden, diese wurden dann aber nicht mehr gebraucht. Sodass das Blut flüssig bleibt und vor Austrocknung geschützt wird, wurden ihm Chemikalien zugesetzt. Außer hier in Würzburg finden sich unter anderem noch weitere Reliquien in Aschaffenburg, Berlin, Dortmund, Hannover, Hamburg-Harburg und Kevelaer am Niederrhein.

Was ist eine Reliquie?

Laut Wikipedia finden sich Reliquien in allen Hauptreligionen, vor allem aber im Christentum und dem Buddhismus. Das lateinische Wort Reliquie bedeutet so viel wie Überbleibsel, Zurückgelassenes und kennzeichnet einen Gegenstand religiöser Verehrung. Vor allem Körperteile oder Gegenstände des persönlichen Besitzes von Heiligen sind begehrte Reliquien. Die Reliquienverehrung ist eine der ältesten Formen der Heiligenverehrung.

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