Wenn Kaufen zur Sucht wird
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Würzburg erleben
25. April 2014

Symbolbild Würzburg
Selbsthilfegruppe
Wenn Kaufen zur Sucht wird – die neue Selbsthilfegruppe trifft sich nach einer Pause wieder ab 28.04.2014 um 18 Uhr, Selbsthilfehaus, Scanzonistr. 4,
97080 Würzburg, im „Oranger Saal“.
Die Selbsthilfegruppe begann im Dezember 2013 und wird nach einer Pause nun wieder zusammen kommen. Sie soll Betroffenen Unterstützung bieten,
um über die entstandenen Probleme und deren Konsequenzen durch „kaufsüchtiges Verhalten“ zu sprechen. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen!
Befriedigung durch Kaufen
Ziel der Selbsthilfegruppe soll es sein, gegenseitige Unterstützung anzubieten, um wieder das Gefühl innerer Zufriedenheit und Glück zu verspüren ohne den Suchtmechanismus „Befriedigung durch Kaufen“ zu bedienen.
Kaufsüchtiges Verhalten lässt sich nach Aussagen der Gruppengründerin
durch folgende Beschreibungen skizzieren:
„Menschen mit kaufsüchtigem Verhalten spüren ständig den Drang, Dinge im Überfluss zu kaufen, gefolgt von anschließenden Schuldgefühlen. Oft
zeigt sich, dass die Abstände zum nächsten Kauf immer kürzer werden. Hierdurch entsteht häufig das Gefühl, nicht genug Willenskraft zu haben, wobei keine eigene Idee vorhanden ist, um diesen Kreislauf zu durchbrechen.“
„Hinzu kommt, dass Betroffene häufig eine ärgerliche Haltung sich selbst gegenüber entwickeln, weil wieder das ganze Geld „auf den Kopf gehauen“ wurde. Kaufsucht bringt außerdem meist mit sich, dass kein Geld auf die Seite gelegt werden kann für größere Anschaffungen oder als Notfallpuffer. Auch weitergehende Konsequenzen, wie existenzielle finanzielle Probleme oder Schwierigkeiten in Partnerschaft und Ehe, resultieren häufig aus exzessivem, nicht kontrollierbarem Kaufen.“
Info und Kontakt: Aktivbüro, Tel. 0931/37-3706 oder Email: aktivbuero@stadt.wuerzburg.de

