Fahrradschloss zweckentfremdet  

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Würzburg erleben

27. April 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Meinungsverschiedenheiten

SANDERAU. Ein Radfahrer und ein Fußgänger gerieten am Samstag um die Mittagszeit auf offener Straße aneinander. Nach einem verbalen Disput gipfelte die Meinungsverschiedenheit im Einsatz eines Fahrradschlosses, das kurzerhand zum Schlagwerkzeug umgewandelt wurde.

Mit Schloss geschlagen

Gegen 12:30 Uhr war ein 48-Jähriger mit seinem Fahrrad in der Franz-Ludwig-Straße unterwegs. Er begegnete einem 26-Jährigen, der aus irgendeinem Grund mit dem Verhalten des Pedalritters nicht ganz zufrieden war. Beide Würzburger, deren jeweilige Sichtweisen des Geschehens nicht einmal annähernd deckungsgleich waren, gerieten in einen heftigen Streit. Offenbar fiel auch das eine oder andere unschöne Wort. Schließlich verlor der Ältere dermaßen die Fassung, dass er versuchte, mit seinem Fahrradschloss nach dem Jüngeren zu schlagen. Geistesgegenwärtig griff dieser in das Fahrradschloss und verhinderte dadurch, dass der Schlag sein Ziel erreichte. Dadurch trug er aber eine Verletzung am Daumen davon.

Welcher Umstand genau die Ursache für den Disput setzte, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Der Fahrradfahrer sieht sich aber zunächst mit einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung konfrontiert.

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