Gekündigter Azubi bedroht Chef mit „Schusswaffe“

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28. April 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Geld mit Waffe gefordert

DETTELBACH, LKR. KITZINGEN. Mit der vorzeitigen Beendigung seiner Berufsausbildung ist ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Würzburg nicht einverstanden gewesen. Er ist am Mittwochmittag bei seinem Lehrherrn erschienen und hat von diesem auch noch lautstark Geld gefordert. Dabei hat er eine echt aussehende Schusswaffe mitgeführt. Die Polizei konnte den Mann und seinen Begleiter festnehmen. Die Ermittlungen hat die Kripo Würzburg übernommen.

Aus verschiedenen Gründen entlassen

Um die Mittagszeit war der Auszubildende bei seinem ehemaligen Arbeitgeber erschienen und hatte in Gegenwart zahlreicher Personen den Chef lautstark beleidigt und Geld gefordert. Dem Firmeninhaber gelang es, den jungen Mann in einen Nebenraum zu bitten, wo dieser erneut Geld einforderte. Hierbei wurde nach den ersten Angaben auch eine Schusswaffe ins Spiel gebracht, die einer echten Waffe täuschend ähnlich sah. Der ehemalige Auszubildende, dem aus verschiedenen Gründen gekündigt worden war, bekam auch hier kein Geld. Daraufhin wollte er sich zusammen mit einem sechs Jahre älteren Begleiter aus dem Landkreis Main-Spessart, der in einem Auto auf ihn gewartet hatte, zu einem anderen Firmengebäude in einem Nachbarort begeben, um da seine Forderungen einzutreiben.

In der anderen Ortschaft konnten beide jedoch von der inzwischen alarmierten Polizei festgenommen werden. Die Waffe konnte sichergestellt werden. Der Begleiter, der an der Geldforderung nicht selbst beteiligt war, wurde bereits am Mittwoch in Absprache mit der Staatsanwaltschaft auf freien Fuß gesetzt, der Geldeintreiber selbst am Donnerstag. Die Kripo Würzburg führt nun die weiteren Ermittlungen durch.

 

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