Rimpar darf berechtigt auf Klassenerhalt hoffen

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Würzburg erleben

28. April 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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Eintracht Hildesheim – DJK Rimpar Wölfe 24:25 (14:15)

Nachdem die direkten Konkurrenten aus Saarlouis und Hüttenberg im Dreikampf um den Klassenerhalt am Vorabend ohne Punkte blieben, nutzte der Aufsteiger aus Unterfranken die Gunst der Stunde, erkämpfte sich bei Eintracht Hildesheim zwei ungemein wichtige Zähler und verschafft sich damit weitere Luft in Richtung der Abstiegsplätze in der zweiten Handball Bundesliga.

Abwechslungsreiche 1. Hälfte

Es war ein richtig schweres Stück Arbeit für die Bürkle Sieben, die offensiv zwar gut in die Begegnung fanden, in der Defensive jedoch schnell feststellen mussten, dass die heimische Eintracht mit einem schnellem Balll und viel Engagement sich immer wieder erstklassige Wurfgelegenheiten erspielte. Vor allem gegen Rückraumkanonier Marvin Nartey kam man häufig zu spät und bei seinem 6:4 Treffer nach sieben Minuten trug er sich bereits zum dritten Mal in die Torschützenliste ein. Eine starke Phase der DJK Rückraum – Kreisläufer Achse drehte schnell den Spielstand als Jan Schäffer das 6:8 für den Aussenseiter markierte und Steffen Kaufmann sorgte nur kurze Zeit später sogar für das 7:10 für seine Farben. Doch die Heimsieben schlug umgehend zurück. Drei Treffer von Maurice Lungela und beim 11:11 wurde alles wieder auf Start gestellt. Im Gleichschritt näherte man sich in der sehr fair geführten Partie vor 1.174 Zuschauern dem Halbzeitpfiff, für den Robin John den 14:15 Zwischenstand erzielte.

Hildesheim mit besserem Start

Den klar besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten die Gastgeber, die hoch motiviert aus der Kabine kamen und durch Nartey einen schnellen 3:0 Lauf zum 17:15 abschlossen. Dies sollte jedoch sein letzter Treffer bleiben, denn mit Max Brustmann im Rimparer Kasten drehte der Mann der zweiten Halbzeit jetzt auf und machte es den heimischen Werfern immer schwerer zu Erfolgen zu kommen. Wölfe Kapitän Stefan Schmitt egalisierte den Spielstand in der 40. Minute wieder und das erst 19-jährige Rimparer Nachwuchstalent, Dominik Schömig, holte durch seine Tore zum 21:22 und 21:23 die Vorteile wieder auf die Seite der Gäste.

Brustmann hält und hält

Sebastian Kraus erhöhte um einen weiteren Zähler, verletzte sich bei dieser Aktion, so dass Jens Bürkle langsam die Optionen schwanden. Erneut war es Schömig der seinem Gegenspieler entwischte und sieben Minuten vor dem Abpfiff zum 22:25 traf, was letztendlich den Siegestreffer bedeutete, nachdem der Aussenseiter durch großes Kämpferherz noch eine doppelte Unterzahl ohne Gegentreffer verteidigte und Brustmann vier der letzten fünf Eintracht Würfe zu entschärfen wusste.

Nächstes Spiel: Mittwoch

Die hüpfende und johlende „Wolfs-Meute“, die sich unmittelbar nach Abpfiff um Matchwinner Brustmann bildete, hat durch diesen unerwarteten Coup einen gewaltigen Schritt zur Erfüllung ihres Traums von einem weiteren Jahr Bundesliga getan und hat bereits am Mittwochabend zu Hause gegen Aue die nächste Gelegenheit ihren 15. Tabellenplatz zu festigen.

Statistik:

Eintracht: Klockmann, Kinzel – Tzimourtos, Nikolov 5, Stüber, John 3, Weißbach, Zechel, Lungela 5/2, Tzoufras 5, Heiny, von Hermanni, Gerstmann, Nartey 6.

DJK: Brustmann, Madert – L. Spieß, Kraus 2, D. Sauer D. 8/1, Schmitt 2, Schömig 5, Schäffer 3, Kaufmann 4, Büttner 1/1, T. Spieß, Krze, J. Sauer, Winkler.

Zeitstrafen: Eintracht 1x 2min : DJK 4 x 2 min.
Siebenmeter: Eintracht 2/3 : DJK 2/3.

 

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