Lärm: Unterschätzte Gefahr am Arbeitsplatz

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30. April 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

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30.04.2014 – Internationaler Tag gegen den Lärm

Am 30.4.2014 findet der „Internationale Tag gegen den Lärm“ statt. Das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken nimmt dies zum Anlass auf die Gefährdung durch Lärm am Arbeitsplatz hinzuweisen.

Ca. 5 Millionen Arbeitnehmer sind bei ihrer täglichen Arbeit Geräuschemissionen ausgesetzt. In den meisten Fällen wird eine mögliche Gesundheitsgefahr unterschätzt. Nachweislich führen hohe Lärmpegel zu Konzentrationsmängeln, eingeschränkter Leistungsfähigkeit bis hin zu Schlafstörungen und zu Problemen des Herzkreislaufsystems. Darüber hinaus ist die Lärmschwerhörigkeit nach wie vor die am häufigsten anerkannte Berufskrankheit.

Lärmreduzierung erwünscht

Bereits 2007 hat der Gesetzgeber die Vorschriften für den Lärm am Arbeitsplatz verschärft, denn bereits eine Steigerung des Lärmpegels um 3 Dezibel bewirkt eine Verdopplung der Lautstärke. So wurde der Schallpegel, bei dem der Arbeitgeber Gehörschutz anbieten muss, auf 80 Dezibel heruntergesetzt. Aber auch das Tragen von Gehörschutz oder durchgeführte Gehöruntersuchungen entbinden den Unternehmer nicht, fortdauernd nach Möglichkeiten zu suchen, den vorhandenen Lärm weiter zu reduzieren.

Informationen zum Thema „Lärmverringerung und Lärmbekämpfung“ erhält man auf der Homepage der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz unter https://osha.europa.eu/fop/germany/de/topics/laerm/index_html und telefonisch durch das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Unterfranken unter der Rufnummer 0931/380-1810.

 

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