Nach Sieg: Kickers spielen jetzt im Toto Pokal Finale um ein DFB-Spiel
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Würzburg erleben
30. April 2014

Symbolbild Würzburg
Kickers sichern sich in letzter Minute den Sieg gegen starke Dinkelsbühler
Der FC Würzburger Kickers triumphierte beim letzten verbliebenen Kreissieger Sportfreunde Dinkelsbühl (Nürnberg/Frankenhöhe) dank eines Handelfmeters in der Nachspielzeit mit 2:1.
Demnach kommt es im Toto-Pokal-Finale 2014 zu einem Duell zweier Regionalligisten: Der SV Schalding-Heining, der sich beim zweiten Halbfinale im heimischen Stadion mit 1:0 gegen den favorisierten Drittligisten SV Wacker Burghausen durchsetze.
Ob letztlich der SV Schalding-Heining oder der FC Würzburger Kickers das ganz große Los zieht, entscheidet am 13. Mai um 18.30 Uhr im Endspiel, das beim SV Schalding-Heining ausgespielt wird: Auf den Sieger des Toto-Pokals wartet neben der Siegprämie in Höhe von 5.000 Euro auch der Einzug in die erste DFB-Pokal-Hauptrunde, wo 100.000 Euro Fernsehgeld und die Chance auf ein Match gegen eines der deutschen Topteams aus der Bundesliga winken.
Spielbericht: Sportfreunde Dinkelsbühl – FC Würzburger Kickers 1:2
Bereits nach acht Minuten wurden die Sportfreunde Dinkelsbühl ihrem Ruf als Pokalschreck der laufenden Saison vor über 1000 Zuschauern erneut gerecht und gingen vor den Augen von BFV-Präsident Dr. Rainer Koch durch einen Treffer von Steffen Engelhardt in Führung. Die favorisierten Würzburger zeigten sich von dem frühen Treffer des Außenseiters zwar unbeeindruckt, bestimmten das Spiel, taten sich aber gegen clever verteidigende Gastgeber zunächst schwer, sich gute Möglichkeiten herauszuspielen.
Bei den besten Chancen der Gäste in der Anfangsphase verpassten Ricardo Borba, Joseph Mensah und Moritz Vollmer das Tor der Gastgeber jeweils knapp. Dinkelsbühl verlagerte sich hingegen nach der Führung auf Konter und tauchte gleich mehrmals gefährlich vor dem Tor von Daniel Tsiflidis auf.
Rot für Torwart Tsiflidis
Kurz vor der Pause dann der nächste Schock für den Regionalligisten: Bei einem Vorstoß über Tim Müller sah der Würzburger Schlussmann in der 43. Minute nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums die rote Karte. Und das sollte nicht das letzte Ausrufezeichen in der ersten Hälfte gewesen sein. Genau als niemand mehr damit rechnete, glich Christopher Bieber mit dem Pausenpfiff für Würzburg aus.
Mit Last Minute Handelfmeter zum Sieg
Nach dem Seitenwechsel erspielten sich beide Teams gute Möglichkeiten, Treffer blieben zunächst aber Mangelware. Die Entscheidung fiel schließlich in der Nachspielzeit, als Ricardo Borba per Handelfmeter zum 2:1 für Würzburg traf.
httpvh://www.youtube.com/watch?v=00JDRqBVTwg
„Ein echter Pokalfight“
„Uns sind am Ende gleich mehrere Steine vom Herzen geplumpst. Wir haben knapp 60 Minuten in Unterzahl gespielt und am Ende dank eines Handelfmeters in der Nachspielzeit gewonnen. Der Strafstoß war aber aus meiner Sicht berechtigt. Es war ein echter Pokalfight und der Sieg letztlich auch verdient, da die Mannschaft nach dem Platzverweis noch enger zusammengerückt ist und sich in der zweiten Halbzeit gesteigert hat“, erklärte Roland Gerasch, Vorstandsmitglied des FC Würzburger Kickers, der für das Finale erneut ein enges Spiel erwartet. „Schalding-Heining ist bekanntermaßen sehr heimstark. Wir werden das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Klar ist aber auch: Wenn man im Finale steht, will man es auch gewinnen. Ich denke, letztlich wird die Tagesform den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben.“
httpvh://www.youtube.com/watch?v=VBC308azBnM

