Tag der Entscheidung – Bleibt Würzburg erstklassig?

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Würzburg erleben

1. Mai 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Alles spricht für einen Abstieg?!

Beim heutigen Spiel spricht so ziemlich alles gegen die s.Oliver Baskets, aber vielleicht ist auch das der Grund, warum man mit zwei dicken blauen Augen den Abstieg abwenden kann.

Um 15 Uhr ist der Tip-off in der heimischen s.Oliver Arean gegen medi Bayreuth, die bereits letzte Woche ihren Abstiegskampf erfolgreich beendeten und den Klassenerhalt sicherten. Ihr letztes Spiel werden sie deswegen aber sicherlich nicht verlieren und freiwillig fränkische Schützenhilfe geben wollen.

Ohne Kleber, Boone & Harris

Der Sieg wird schwer genug, da die Domstädter auf einige Spieler freiwillig und unfreiwillig verzichten müssen. Unter dem Korb  fehlt vor allem Maxi Kleber, der wegen einer Verletzung ausfällt und sein Fernbleiben schon die letzten Spiele Grund für die schwache Reboundleistung  war. Mit Jason Boone fehlt ein weiterer Center, der im letzten Spiel gegen ALBA Berlin nach einem disqualifizierendem Foul automatisch ein weiteres Spiel gesperrt wurde. Freiwillig trennte man sich letzte Woche noch von Ricky Harris. Der sonst sympathische Publikumsliebling hatte wohl bei einem Training seinem Unmut unverzeihlich harsch artikuliert und man entschied sich, getrennte Wege zu gehen.

Gedankenspiel und Wunschtraum

Hoffen darf man auf einen schnellen Dominic Waters, der wenig Ballverluste generiert. Freuen darf man sich auf einen Ruben Spoden, der wohl von Beginn die Würzburger nach vorne peitscht und mit Dreiern die Würzburger schnell in Führung bringt. John Little wird die Verteidigung seines Lebens spielen. Sein Kumpel Ben Jacobson erwischt einen guten Tag und delegiert das Spiel. Mo Stuckey, der unter Coach Koch eine tolle zweite Saisonhälfte spielt, reißt das Spiel an sich und zieht stark zum Korb. Dann ist da noch Max Ugrai, der wohl immer mehr Spielzeit verdient hätte, als er bisher bekommen hat. Jetzt fehlen zwei Große und der Trainer muss auf ihn zurückgreifen. Wenn er unbedarft ins Spiel geht, könnte er für eine Überraschung sorgen.

Vielleicht ist das auch alles nur Wunschdenken durch eine große Würzburger Hornbrille, denn ein Umstand muss ohnehin eintreffen.

Tübingen muss verlieren

Ein Sieg der s.Oliver Baskets reicht ohnehin nicht aus, um in der 1. Bundesliga zu verbleiben, denn die TIGERS aus Tübingen haben trotz gleicher Punktzahl im direkten Vergleich mit den Würzburgern die Nase vorn. Sie spielen ebenfalls gegen den Abstieg und man hat den Eindruck, dass sie derzeit das bessere Momentum haben. Bei ihren Gegnern Phoenix Hagen geht es auch um nichts mehr. Gewinnen also die Tübinger ihr Heimspiel bleiben sie erstklassig und die Unterfranken müssen in die ProA.

 

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