Nach Abstieg der Baskets – was wird aus der neuen „Würzburg Arena“?

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Würzburg erleben

2. Mai 2014

Würzburg - Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Würzburg

Symbolbild Würzburg

Projekt „Würzburg Arena“ läuft weiter

Seit gestern sind die s.Oliver Baskets aus dem Oberhaus des deutschen Basketballs zumindest sportlich abgestiegen. Nun steht die Frage im Raum, inwieweit  dies Auswirkungen auf den geplanten Bau der neuen Veranstaltungshalle unterhalb des Hotelturms in der Schweinfurter Straße hat.

Erstklassigkeit spielt keine Rolle

Laut Informationen des BR bestätigt der Bauunternehmer Gerold Bader, dass die Halle unabhängig der Spielklasse der s.Oliver Baskets weiter projektiert ist. Der Businessplan sehe eine 20-prozentige Nutzung durch Sport Events vor. Natürlich ginge man bei der Bekanntgabe des Vorhabens im März 2012 davon aus, dass Erstliga-Basketball gespielt werden würde. Da aber einerseits der Projektstart unklar ist und andererseits die Bauzeit 18 Monate beträgt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die Würzburger bis dahin in der Beko BBL zurück sein werden. Zudem wäre die Halle auch in der Pro A sinnvoll und die Handballer aus Rimpar, die bereits mehrere Male in der s.Oliver Arena gastierten, würden sich in der neuen Spielstätte sicherlich auch wohlfühlen.

Baustart unklar

Wann es endlich losgeht, steht allerdings noch in den Sternen. Seitens des Bauherren Bader seien anderthalb Jahre Vorleistungen gemacht worden und es jetzt von potentiellen Investoren abhänge wann der Bau beginne könne. Bei einem Investitionsvolumen von 30 Millionen Euro bittet Bader um Verständnis, dass sich die Kapitalgeber aus der Region bei der Entscheidung Zeit lassen. Das Gelände wurde bereits im Dezember 2012 von der Deutschen Bahn gekauft. Wunschtermin für die Fertigstellung war bisher 2015, so dass man dort die Basketball Saison 2015/2016 könnte. Bis dahin wäre theoretisch auch der Wiederaufstieg der Baskets möglich. Dann müsste man allerdings auch wie damals geplant, Mitte 2014 mit dem Bauen starten.

Das wiederum würde nicht nur Sportfans freuen, denn Würzburg braucht schon lange Alternativen für große Musik und Showevents.

 

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